Die Umweltmusterstadt Wien auf der TerraTec 2001 in Leipzig

Präsentation des Wiener Klimaschutzprogrammes "KliP"

Wien, (OTS) Die Stadt Wien nimmt vom 13. bis 16. März 2001 an der in Leipzig stattfindenden "TerraTec - Internationale
Fachmesse für Umwelttechnik und Dienstleistungen" mit dem Wiener Klimaschutzprogramm "KliP" teil. Das "KliP" ist das größte, jemals von der Stadt Wien durchgeführte Umweltprogramm. Praxisorientiert und vom Prinzip der Nachhaltigkeit geprägt, enthält es 36 Maßnahmenpakete in den Bereichen: Fernwärme, Stromerzeugung, Wohnen, Betriebe, Stadtverwaltung und Mobilität. "Im Rahmen der "TerraTec" in Leipzig werden ausgesuchte Beispiele umwelt- und stadttechnologischer Problemlösungen einem internationalen
Publikum präsentiert und damit der Austausch und Transfer über die Grenzen angeregt," stellt Wiens Umweltstadtrat Fritz Svihalek dazu fest. Der Messestand der Stadt Wien vermittelt u.a. durch bewegte Wolkenreproduktionen nicht nur zum "KliP"-Thema passend den Gesamteindruck eines schwebenden Luftkubus, sondern es laden auch Kaffehaustische und Wiener Kaffee und Wein des Weingutes Cobenzl
der Stadt Wien zum Informationsaustausch ein. Das Weingut Cobenzl präsentiert sich auch mit einem Heurigen am gesellschaftlichen Höhepunkt der "Terra Tec", dem "Wiener Ball". Für die Besucher der "TerraTec" - aber natürlich auch für jeden anderen Interessierten - wurde im Internet eine Web-Seite über die Inhalte des "KliP-Wien" unter der Adresse www.klip.wien.at/ eingerichtet.****

Die "TerraTec" präsentiert die neuen Trends des Umweltmarktes und bietet einen Überblick über die neuesten umwelttechnologischen Entwicklungen. In den letzten Jahren zeichnete sich bei der Nachfrage zunehmend der Trend zu Dienstleistungsangeboten für Industrie, Kommunen und Gewerbe im Umweltbereich ab. Die
Aussteller der "TerraTec", international und national agierende Marktführer sowie Mittelstandsbetriebe, kommen aus Deutschland, Nord- und Westeuropa sowie Mittel- und Osteuropa. Entscheidungsträger aus Industrie, Handel, Gewerbe, Behörden sowie Spezialisten aus dem kommunalen Bereich bilden den Kern des internationalen Fachpublikums. Auf der "TerraTec" ´99 - an der die Stadt Wien auch bereits teilgenommen hat - stellten die EU-Beitrittsländer mit 40% den wichtigsten Anteil bei den ausländischen Besuchern.

Stadtrat Svihalek zur internationalen Bedeutung der Teilnahme Wiens: "Manche von den Wiener Umwelt-Experten entwickelte Lösungen setzen internationale Standards: ob bei der Revitalisierung der Alten Donau, im Kanalbau oder durch den Nationalpark Donauauen -Wien profiliert sich EU-weit und global immer mehr als Zentrum für Umweltkompetenz. Dabei besonders bemerkenswert: immer mehr setzen die Profis auf fächerübergreifende Zusammenarbeit wie zum Beispiel beim "KliP"-Klimaschutzprogramm, für das in moderner Team- und Projektarbeit verschiedene Abteilungen gemeinsam an effizienten Lösungen zur Sicherung unserer beneidenswerten Lebensqualität arbeiten."

Vermittlung durch Dialog

Die Präsentation der Stadt Wien mit ihrem Ausstellungsstand vermittelt auf den ersten Blick sowohl das Thema als auch die Botschaft der diesjährigen Beteiligung: vier sechs Meter hohe Eckkonstruktionen werden durch eine Rückprojektion bewegter Wolken im Gesamteindruck zu einem schwebenden Luftkubus, der von vier Seiten betretbar ist. Damit wird Klima(schutz) als Inhalt spürbar und durch Markierungen der vier Himmelsrichtungen als per se grenzüberschreitende Herausforderung vermittelt. Projektionen der Worte "Klimaschutz" und "Wien" in verschiedenen Sprachen in den Eingangsbereichen verdichten die Verknüpfung von Thema und "Absender". Ein Klimaschutz-Check der technischen Standkonzeption sichert die corporate identity.

Basierend auf den positiven Erfahrungen der Standkonzeption
99 vermittelt eine Abfolge von Kommunikationsebenen eine sich steigernde Informationstiefe:

1. Eindrücke im flüchtigen Vorbeigehen: an der Außenseite ermöglichen ausgewählte Objekte und Kurztexte Basisinformationen zum "KliP"-Wien.

2. Im Geviert erwarten die Besucher acht Themenblöcke mit zusammenfassenden Statements und je einem plakativen Imagebild.

3. Installationen in Form einer "Best Practice"-Kartei ermöglichen das selbständige Erschließen konkreter Maßnahmen- und Projektinformationen. Teilweise werden diese Bereiche durch 3D-Objekte attraktiviert.

4. Kern der Kommunikation: ein Standbetreuungsteam vermittelt Besucher zu Fachexperten ausgewählter Abteilungen, die unmittelbar auf Fragen eingehen können. Dazu dient die kommunikative
Mittelzone des Standes, in der bewährte "Medien" der Wiener
Kultur, nämlich Kaffee und Wein, zum Zusammensetzen einladen.

5. Die Informationen können in Form einer Überblicksbroschüre und dreißig selektiv ausgewählter Projektportrait-Blätter mitgenommen werden. In der Produktion wurde auf eine optimale Nachnutzbarkeit durch die Abteilungen geachtet.

6. Ein Gästebuch bietet die Möglichkeit vielfältigen feed-backs.

7. Internet-PCs ermöglichen den Zugang zur Homepage der Stadt Wien "wien.at" mit Zugang zu den Informationen der einzelnen Abteilungen.

Durch eine Kooperation mit Wien Tourismus wird eine geeignete Form der Bewerbung von Wien-Besuchen gewährleistet.

Ziele der Teilnahme der Stadt Wien in dieser Form
o Standortmarketing: Vermittlung des weichen Standortfaktors

Lebensqualität als Attraktion für die Ansiedlung von Betrieben o Technologietransfer: Herstellung eines Konnex zur Wiener und

österreichischen Wirtschaft im Bereich Umwelttechnologien
o Vernetzung: Förderung von Interdisziplinarität, Anbahnung von

Kontakten
o Nachnutzung: Optimale Verwertung von Daten und produzierten

Medien für die weitere Öffentlichkeitsarbeit

Die "TerraTec" - Kontaktbörse für Ost und West
Die TerraTec" ist die größte Umweltfachmesse der neuen Bundesländer und eine der wichtigsten Umweltmessen Deutschlands
und somit Europas. Sie findet 2001 zum siebten Male statt.
Aufgrund ihres Standortes verfügt die "TerraTec" über ausgezeichnete Kontakte zu den osteuropäischen Staaten und hat
sich als Kontaktbörse für den west- und osteuropäischen Markt im Bereich neuester Umwelttechnologien international etabliert. Heuer ist Ungarn das Partnerland der "TerraTec". Diese Partnerschaft
wird vom ungarischen Wirtschaftsministerium unterstützt, an der Messe beteiligen sich Wirtschaftsdelegationen der verschiedensten ungarischen Entscheidungsträger. Das in die "TerraTec" integrierte Forum "Marktplatz der Märkte" bietet auch 2001 wieder allen Ausstellern die Möglichkeit, sich über die Nachfrage der osteuropäischen Länder im umwelttechnischen Bereich zu informieren. Da sich einige Länder für den EU-Beitritt den bestehenden Umweltnormen anpassen werden müssen, bietet sich hier eine wertvolle Chance, wirtschaftliche Kontakte auf diesem zukunftsträchtigen Markt zu knüpfen. Workshops und Länderpräsentationen informieren über den Bedarf an Umwelttechnik und Umweltdienstleistungen in Polen, Tschechien, der Slowakei, in der GUS, der Ukraine, im Baltikum, in Slowenien und Rumänien. (Schluss) ma

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