ARBÖ: Einspurige Kraftfahrzeuge haben keine Knautschzone

Motorradfahrer nicht auf die Vignette vergessen

Wien (ARBÖ) - Nach den kalten Wintertagen gehören sie wieder vermehrt zum Straßenbild: die Moped- und Motorradfahrer. Der ARBÖ appelliert deshalb vor allem auch an die Autofahrer, rücksichtsvoll und partnerschaftlich auf die "neuen" Verkehrskollegen einzustellen.

Bei Zweirad- und Autolenkern ist partnerschaftliches und rücksichtsvolles Verkehrsverhalten lebenswichtig. Schließlich fehlt dem Moped- oder Motorradlenker die "Knautschzone". Zweiradlenker werden leicht von Autolenker übersehen, vor allem, wenn sie aus dem "toten" Winkel auftauchen. Rascher Spurwechsel von Autos können sie, so die ARBÖ-Verkehrsexperten, stark verunsichern und gefährden.

Riskante "Vorschlängel"-Manöver besser vermeiden

Das Vorschlängeln von "ungeduldigen" Motorradlenkern an einer stehenden Fahrzeugkolonne ist für viele Autolenker oft ein Ärgernis. Durch riskantes "Schlängeln" entstehen immer wieder gefährliche Verkehrssituationen. Wichtig ist es deshalb, dass Zweiradlenker nur vorfahren, wenn ausreichend Platz vorhanden ist und Lenker von Fahrzeugen, die ihre Absicht zum Abbiegen angezeigt haben, beim Abbiegen nicht behindert werden. Die ARBÖ-Verkehrsexperten appellieren in diesem Zusammenhang an die Zweiradfahrer, auch im Interesse der eigenen Sicherheit, riskante "Vorschlängel"-Manöver besser zu vermeiden. Autolenker sollten vor allem Voraussicht üben und insbesonders beim Öffnen der Türe, sicherheitshalber nochmals einen Blick über die Schulter wagen.

Autolenker sollten auch daran denken, dass Motorradfahrer in der Kurve durch die Schräglage des Fahrzeuges einen größeren Platzbedarf haben, als auf geraden Strecken. Deshalb sollte auch hier ausreichend Sicherheitsabstand eingehalten werden.

Biker nicht auf die neue Vignette vergessen!

Der ARBÖ erinnert alle Motorradfahrer daran, nicht auf die neue orangefarbene Mautvignette zu vergessen. Die Jahresvignette kostet seit heuer ATS 400,- / EUR 29,07, die Zwei-Monatsvignette ATS 150,- / EUR 10,90. Neu angeboten wird für die einspurigen Kraftfahrzeuge eine 10-Tagesvignette zu ATS 60,- / EUR 4,36.

Die neue, orangefarbene Vignette sollten am Bike außen, an einem gut sichtbaren, aber nicht leicht zu entfernenden Teil, beispielsweise dem Gabelholm oder auf dem Tank angebracht werden.

Wer als Motorradfahrer ohne gültige bzw. geklebte Vignette das österreichische Autobahnen- und Schnellstraßennetz benützt, muss mit einer Ersatzmaut von ATS 900,- / EUR 65,41 und bei Zahlungsverweigerung mit einem Verwaltungsstrafverfahren rechnen.

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