LHStv. Schlögl: EVN-Anteilsverkauf sollte von österreichischer Lösung getragen werden

Wirtschafts- und strukturpoltisch ist eine ausländische Sperrminorität nicht anzustreben

St. Pölten, (SPI) - "Beim kolportierten Vorhaben eines Verkaufs von EVN-Anteilen im Ausmaß der Aktiensperrminorität des Unternehmens durch die Verbundgesellschaft, die Energie AG Oberösterreich und die Energie Steiermark, die gemeinsam rund 26 Prozent am Niederösterreichischen Energieversorger EVN halten, sollte eine österreichische Lösung angestrebt werden. Eine ausländische Sperrminorität ist weder wirtschafts-, noch strukturpolitisch im Interesse des Landes Niederösterreich, der Bevölkerung und wohl auch der EVN", kommentiert NÖ LHStv. Mag. Karl Schlögl die heute bekanntgewordenen Verkaufsabsichten.****

Die EVN ist ein wichtiger und starker Partner der Bevölkerung, der Wirtschaft sowie der Städte und Gemeinden Niederösterreichs. Wir können stolz sein auf den wirtschaftlichen Erfolg eines der größten Energieversorgungsunternehmens Österreichs, welches sich auch in anderen Bereichen des Landes stark engagiert. Eine ausländische Sperrminorität bei einem Verkauf ins Ausland - kolportiert werden die Electricite de France bzw. die deutsche E.ON - würde den Verlust wichtiger Steuerungskompetenzen bedeuten, ja letztlich würde sich eine Abhängigkeit zu ausländischen Konzernzentralen ergeben, was sich auf zukünftige unternehmenspolitische Entscheidungen mehr als negativ auswirken könnte.

"Die Verkaufsabsicht der drei österreichischen Anteilshalter ist legitim und muss deshalb zur Kenntnis genommen werden. Allerdings sollten die Unternehmensanteile bzw. ein Großteil des 26-Prozent-Anteils im Besitz österreichischer Aktionäre bleiben. Weiters ist eine Verbesserung der Kooperation der österreichischen Energieversorger untereinander anzustreben, um im Rahmen der Liberalisierung des internationalen Energiemarktes die wirtschaftliche Position österreichischer Unternehmen zu stärken und Verbesserungen für die Konsumenten durchsetzen zu können. Alles in allem sollte eine österreichische Lösung beim angestrebten Verkauf der EVN-Anteile gefunden werden", so Schlögl abschließend. (Schluss) fa

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