Sichrovsky: Wiedergutmachung an Opfer - Nicht an Jüdische Gemeinden

FPÖ-Generalsekretär unterstützt Bundeskanzler Schüssels Ankündigung, Wiedergutmachungszahlungen ausschließlich den Opfern zugute kommen zu lassen

Wien, 2001-03-11 (fpd) - Die Ankündigung von Bundeskanzler Schüssel im Zuge der heutigen Pressestunde, die Wiedergutmachungszahlungen der österreichischen Regierung ausschließlich den Opfern zugute kommen zu lassen, und nicht die hohen Schulden der Jüdischen Gemeinde abzudecken, sei eine notwendige und richtige Entscheidung, sagte heute FPÖ-Generalsekretär Peter Sichrovsky.

"Die ÖVP/FPÖ-Koalition ist damit die erste Regierung, die die letzten noch lebenden Opfer des Nationalsozialismus direkt unterstützt und nicht die durch Misswirtschaft entstandene Verschuldung der Israelitischen Kulturgemeinden ausgleicht", so Sichrovsky. Die Forderung des Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Dr. Ariel Muzicant, etwa 600 bis 800 Millionen Schilling direkt der Jüdischen Gemeinde zur Verfügung zu stellen, entspreche zufälligerweise genau dem Schuldenstand dieser Organisation. "Die durch den Nationalsozialismus verfolgten Österreicher haben jedoch das Recht, direkt und persönlich für ihr Leid und ihren Verlust entschädigt zu werden. Es wäre ein verspäteter Betrug an ihnen, diese Gelder an Organisationen auszuzahlen, die durch katastrophale interne Organisation und Planung enorme Schuldenberge angehäuft haben. (Schluss)
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