Bures: Haupt versucht mit Skandalisierungen vom Chaos in der Gesundheitspolitik abzulenken

Bezügeskandal im Haupt-Ministerium - Anständig abkassieren und tüchtig zulangen

Wien (SK) Der jüngste Vorstoß von Gesundheitsminister Haupt, der behauptet, die Krankenkassen hätten eine Milliarde Schilling in der Bilanz versteckt, bezeichnete SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures inhaltlich als völlig falsch und als einen durchsichtigen Ablenkungsversuch von eigenen Fehlern. "Mit dieser Haupt-Behauptung ist das Chaos in der Gesundheitspolitik um eine Facette reicher", so Bures. ****

Bures weißt darauf hin, dass die Arbeitgeber seit Jahresbeginn für die Ersatzzahlungen für Krankenstände aufkommen müssen. Zuvor seien diese Zahlungen über einen Fonds der Krankenkassen erfolgt. Es sei nun damit zu rechnen, dass die Arbeitgeber verstärkt Arbeitnehmer kündigen werden, die länger krank sind, unterstrich Bures. Es sei daher wichtig, dass für Menschen, die aus ihrer Beschäftigung gedrängt werden, die Versicherungsleistungen aufrecht erhalten bleiben.

"Anstatt das Gesundheitssystem ständig in Frage zu stellen, sollte Minister Haupt besser einen Wirtschaftsprüfer in seinem eigenen Ministerium beschäftigen, denn laut 'Format' bezieht seine Büroleiterin mit 200.000 Schilling brutto mehr Gehalt als Staatssekretär Waneck und genauso viel wie der Minister selbst. Wenn Haupt von diesem Bezügeskandal nichts gewusst hat, dann ist er unfähig, wenn er es aber weiß, dann ist es erst recht ein Skandal", so Bures. "Bei diesen Auswüchsen im Haupt-Ministerium erkennt man die wahre Natur der 'Partei der Anständigen und Tüchtigen' - anständig abkassieren und tüchtig zulangen", schloss die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (Schluss) ns

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