FORMAT: Klausnitzer findet Opernhaus an der Wien "überlegenswert".

"Dann müßte Ronacher für Musical bespielfähig gemacht werden."

Wien (OTS) - Im neuen FORMAT nimmt Rudi Klausnitzer, Intendant der Vereinigten Bühnen Wien, ausführlich zur Zukunft des Theaters an der Wien Stellung, das heuer 200 Jahre alt wird. Zu den derzeit heftig diskutierten Überlegungen, aus dem Theater an der Wien ein Opern- und Operettenhaus zu machen, meint Klausnitzer: "Ich fände es schade, wenn in Wien nicht weiter großes Musical produziert werden könnte, und Wien würde eine bereits errungene Position verlieren. Umgekehrt finde ich die Variante, im Theater an der Wien vermehrt Oper und Operette zu machen, überlegenswert. Dafür müßte man aber die Bedingungen schaffen, denn es ist doch klar, daß man im Theater an der Wien mehr Oper und Operette nur in höchster, internationaler Qualität spielen kann. Das erfordert die Stellung des Hauses."

Und Klausnitzer weiter: "Man müßte dann nur das Ronacher bespielfähig machen für Musical - das kostet nicht soviel wie der diskutierte Tausch Volksoper und Theater an der Wien - damit es auch weiterhin zwei Musicalproduktionen in Wien gibt. Das wäre für die Erhaltung des Musicalstandorts Wien wesentlich. Dann könnte das Theater an der Wien als Stagione-Betrieb Oper und Operette spielen, mit einem größeren Orchester, Chor, Ballett. Es gibt in Wien allerdings derzeit kein Orchester, das einen Jahresbetrieb bestreiten könnte ohne daß es massiv erweitert werden müßte. Und man würde koproduzieren, weil sechs oder zwölf Aufführungen einer Produktion nur für ein einziges Haus gar nicht finanzierbar wären."

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