"GIFT" IM PARLAMENT: PRÄSIDENT FISCHER VERANLASST PRÜFUNG

Wien (PK) Im Zusammenhang mit Giftstoffen, die laut einer Untersuchung der Organisation Greenpeace im Staubsaugermüll aus dem Parlament festgestellt wurden, hat Nationalratspräsident Heinz Fischer im Interesse der Sicherheit und der Gesundheit der MandatarInnen und der Bediensteten folgende Veranlassungen getroffen:

In einem Schreiben an Gesundheitsminister Herbert Haupt wurde dieser um Stellungnahme ersucht, ob im Hinblick auf die von Greenpeace ermittelten Werte Maßnahmen zu treffen sind. Um allenfalls nötige Sofortmaßnahmen treffen zu können, wurde die im Zusammenhang mit dem Bundesbedienstetenschutzgesetz zuständige Einrichtung um eine erste Interpretation der Studie gebeten. Auch das mit der arbeitsmedizinischen Versorgung des Parlaments beauftragte Institut -das auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen der Bediensteten durchführt - wurde mit der Problematik befasst.

Ein erstes Gutachten wird nächste Woche vorliegen. Wie in einer ersten Stellungnahme von Expertenseite betont wurde, besteht aber kein Anlass zur Beunruhigung. Es dürfte sich um Schadstoffe handeln, wie sie in allen geschlossenen Räumen - vor allem dann, wenn Um- und Neubauten schon länger zurückliegen - vorkommen. Zudem sei die Konzentration derartiger Stoffe in einem Staubsaugersack anders zu beurteilen als in der Raumluft.

Die Vorgeschichte: Im September des Vorjahres hat Greenpeace Österreich die Parlamentsdirektion ersucht, Staubproben aus dem Parlament für einen internationalen Vergleich der Schadstoffbelastung in Parlamenten verwenden zu dürfen. Ein Staubsaugersack wurde daraufhin zur Analyse auf Umweltgifte entnommen.

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