Fischer: Man soll Sallmutter in Ruhe arbeiten lassen

Wien (SK) Man möge den Hauptverbandspräsidenten Hans Sallmutter "jetzt endlich in Ruhe arbeiten lassen", sagte heute der stellvertretende SPÖ-Vorsitzende Heinz Fischer zu neuerlichen Angriffe des Präsidenten der Bundeswirtschaftskammer Christoph Leitl auf den Präsident des Hauptverbandes. ****

"Es hat sich ja bereits herausgestellt, dass Sallmutter nicht mit einem Federstrich weggeschickt werden kann, und dass er entgegen einer voreiligen Ankündigung des Sozialministers 'auch im März sein Gehalt erhält'", so Fischer am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

"In einer Zeit, wo Unfallrenten besteuert werden und dann die angekündigte Rücknahme dieser unsozialen Maßnahme wieder zurückgenommen wird, und in einer Zeit, wo bei den Ambulanzgebühren in hilfloser Weise herumgepfuscht wird, soll man nicht noch zusätzlich und willkürlich Chaos herbeiführen", betonte Fischer.

"Man soll sich daher im sensiblen Bereich der Sozialversicherung auf die Lösung von Sachfragen konzentrieren und den Kriegspfad gegen Sallmutter verlassen, damit endlich alle Kraft auf konstruktive Arbeit konzentriert werden kann", schloss Fischer. (Schluss) wf/mm

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK