ÖBB vermieten ihre Signalanlagen

Erlös von 250 Millionen Schilling wird in Sicherheit der Bahn investiert

Wien, 8. März 2001 - Die ÖBB vermieten ihre Signale und leasen sie vom Mieter zurück. Die Methode ist nicht neu, wird aber erstmals in Europa bei Signalanlagen angewendet. Den ÖBB bringt das Geschäft 250 Millionen Schilling. Die sollen in Streckenausbauten und in Einrichtungen zur Verbesserung der Sicherheit investiert werden.****

Das System stammt aus den USA und hat nach dem Senator Pickle den Namen "Pickle-Leasing" bekommen: Man vermietet Betriebsmittel und least sie vom Mieter zurück. Das amerikanische Steuerrecht gewährt dem Mieter Steuervorteile. Das Unternehmen, das seine Betriebsmittel vermietet, kassiert den Mietzins. Beide beteiligten Unternehmen profitieren.

Die Signalanlagen der ÖBB sind einem amerikanischen Investor201,410.000 US-Dollar wert. Dieser mietet die Signale, die an Österreichs Bahnstrecken stehen, und zahlt den Mietzins im voraus. Die ÖBB leasen vom Investor ihre Signalanlagen zurück. Schließlich werden sie an Ort und Stelle immer noch für den Bahnbetrieb gebraucht. Die Zinseinnahmen veranlagen die ÖBB teils bei Barclays Bank, teils bei der Bank Austria. Der Rest - stolze 250 Millionen Schilling - bleibt den ÖBB als Gewinn aus dem Deal.

Mit diesen 250 Millionen wollen die ÖBB ihr Streckennetz ausbauen und wichtige Investitionen in die Sicherheit ihrer Fahrgäste und Mitarbeiter tätigen.

Schon mehrmals erhielten die ÖBB für ihre Transaktionen vom Asset Finance Magazine die Auszeichnung "Deal of the Year". Mit dem Leasing-Geschäft um ihre Signalanlagen haben die ÖBB einmal mehr die Chance, diesen begehrten Titel einzuheimsen.

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