Zierler: Opposition mißbraucht Frauentag für parteipolitisches Hinhacken

FPÖ ist an sachlicher Politik zum Nutzend der Frauen interessiert

Wien, 2001-03-08 (fpd) - "Eigentlich wäre gerade der Internationale Frauentag ein Tag, an dem verstärkt auf die berechtigten Anliegen und Forderungen von Frauen hingewiesen werden sollte. Daß die Oppositionsparteien diesen Tag wieder ausschließlich dazu mißbrauchen, um mittels Halb- und Unwahrheiten über die Frauenpolitik der Regierung die Frauen zu verunsichern, zeigt, daß es der Opposition nicht um die Sache der Frauen, nicht um die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen, nicht um Anliegen der Gleichberechtigung, sondern ausschließlich um parteipolitisches ideologisiertes Hinhacken geht", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler.****

Das sei äußerst bedauerlich, denn es gebe tatsächlich noch sehr viel zu tun. Vieles sei aber schon vom freiheitlichen Frauenminister in Angriff genommen worden. Zierler betonte besonders die Wichtigkeit des Gender-Mainstreamings, dem der Frauenminister sein Hauptaugenmerk schenke, das Vorhaben, Verfahren bei der Gleichbehandlungskommission zu beschleunigen und der Gleichbehandlungskommission eine bessere rechtliche Basis zu geben, und eine Gesetzesänderung im Bereich der Gewaltprävention, durch die rasche Hilfe für betroffenen Frauen, Kinder und Jugendliche möglich wäre.

"Ein ganz wichtiger Schritt ist auch die Installierung eines Referates Frauen und Gesundheit und die Absicht, endlich die Altersabsicherung der Frauen durch das sogenannte Pensionssplitting zu verbessern. Auch die pensionsbegründende Anrechnung von Kindererziehungszeiten durch das Kindergeld, das von den Frauen der Opposition aus rein ideologischen Gründen bekämpft wird ist, ob Prammer, Petrovic und Co. es nun hören wollen oder nicht, ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung", so Zierler.

Ihr persönlich sei auch das schrittweise Schließen der Einkommensschere zwischen Frauen und Männern ein ganz besonderes Anliegen. Dieses Thema sei auch ein erster Arbeitsschwerpunkt der Initiative Freiheitliche Frauen. "Bereits im Vorfeld des Frauentages haben wir unsere Schwerpunkte gesetzt. Am Montag mit der Enquete "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" und am Dienstag mit der Freiheitlichen Frauenkonferenz, mit Grundsatzreferaten der weiblichen Regierungsmitglieder und Bundesminister Haupt, bei der die Vereinsgründung der iFF stattfand. Gemeinsam mit der Initiative Freiheitliche Frauen und ihrer Bundessprecherin Ursula Haubner werden wir aufbauend auf den Ergebnissen unserer Enquete an Lösungsvorschläge für die Problematik der ungleichen Entlohnung zwischen Männern und Frauen arbeiten", so Zierler.

"Wir sind an sachlicher Politik zum Nutzen der Frauen interessiert-im Gegensatz zu Prammer, Petrovic und Co., die die Frauenpolitik offensichtlich nur als Profilierungswiese für parteipolitisch motivierte Verunsicherungskampagnen heranziehen. Das schadet der Sache der Frauen weit mehr als es ihr nützt", so Zierler abschließend. (Schluß)

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