Bartenstein: Preisauszeichnung für Wechselstuben ab Anfang April

Vorbereitungen zur EURO-Einführung schon seit Monaten im Gange

Wien (BMWA-OTS) - Mit der verpflichtenden Auszeichnung der
Gebühren bei Wechselstuben steht eine weitere Verbesserung für Konsumenten unmittelbar bevor. Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein hat bereits im Herbst letzten Jahres die entsprechende Änderung der Verordnung betreffend die Preisauszeichnung bei Dienstleistungen in die Wege geleitet. Sie wird demnächst im Bundesgesetzblatt erscheinen und mit Anfang April in Kraft treten. Künftig werden die Betreiber von Wechselstuben im Gegensatz zu bisher die Wechselspesen auszeichnen müssen. Dies stellt auch einen wesentlichen Beitrag für das Tourismusland Österreich dar.

Neu ist ferner, dass Fotografen auch die Preise der Entwicklung und Ausarbeitung von Filmen auszeichnen müssen, da diese eine für den Konsumenten wichtige Information darstellen und den Wettbewerb durch erhöhte Transparenz fördern. Dem gegenüber entfällt für eine Reihe von Dienstleistungsunternehmen (wie z.B. Färber, Hafner, Heizungsinstallateure, Schädlingsbekämpfer, Transportunternehmer und Uhrmacher) diese Verpflichtung aufgrund ihrer geringer gewordenen Bedeutung: Der Inanspruchnahme der - individuell gestalteten -Leistung gehen in der Praxis vor dem Vertragsabschluß eingehende Verhandlungen bzw. die Einholung von Kostenvoranschlägen voran, die der Verbraucher zum Preisvergleich heranzieht.

Großes Interesse an korrekter Preisauszeichnung im Zusammenhang mit der Euro-Einführung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit arbeitet im Sinne einer korrekten Information für die Unternehmer und Konsumenten intensiv mit der Euro-Initiative der Bundesregierung zusammen und gewährleistet damit eine einheitliche Vorgangsweise bei der Umstellung auf den Euro. Vor allem in den letzten Wochen informieren sich viele Unternehmer und Konsumenten verstärkt bei der Informationsstelle des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und bei der Euro-Initiative der Bundesregierung über eine korrekte doppelte Preisauszeichnung im Zusammenhang mit der Einführung des Euro. In diesem Zusammenhang wird die heute der Öffentlichkeit vorgestellte Initiative der Wirtschaftskammer Österreich zur verstärkten Information der Unternehmer begrüßt. Hervorzuheben ist auch die hohe Bereitschaft der österreichischen Unternehmer, schon jetzt Preise neben dem Schilling auch in Euro anzugeben.

Die Euro-Preiskommission (unter dem Vorsitz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit gehören ihr als Mitglieder u.a. die Interessensvertretungen an), welche als Beratungsorgan des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit insbesondere hinsichtlich der Preisangaben im Zuge der Einführung des EURO dient, hat bereits Ende letzten Jahres ihre Tätigkeit aufgenommen und vorbereitende Begleitmaßnahmen im Zusammenhang mit der Preisauszeichnung und Umrechnung analysiert. Österreich hat eine Vorreiterrolle in der Europäischen Währungsunion übernommen und eine gesetzliche Verpflichtung für die doppelte Angabe der Preise in der nationalen Währung und in Euro erlassen (Euro-Währungsangabengesetz, EWAG). Griechenland hat sich erst jetzt für eine derartige Maßnahme entschieden. Für einzelne Bereiche sieht das Gesetz Sonderbestimmungen auch durch Verordnung vor. "Besonderer Wert muss auf die Übersichtlichkeit der Preisangabe gelegt werden, sonst würde ein Mehr an Information ein Weniger an Information für die Konsumenten bedeuten", unterstreicht Bundesminister Dr. Martin Bartenstein. "Insgesamt sind die Preisauszeichnungsbestimmungen in Österreich deutlich über dem Niveau der Europäischen Vorschriften, womit ein höherer Schutz der Konsumenten bessere Transparenz der Preise gewährleistet ist", hält Bartenstein abschließend fest.

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