Schweitzer: Giftstoffe im Parlament - Handlungsbedarf für Präsident Fischer

Umweltausschußvorsitzender fordert Überprüfung der Arbeitsbedingungen im Parlament

Wien, 2001-03-08 (fpd) - Im heutigen Morgenjournal von Ö1 wurde berichtet, daß der Staub im Parlament mit schweren Hormongiften kontaminiert sei. Der Vorsitzende des parlamentarischen Umweltausschusses, der freiheitliche Abgeordnete Mag. Karl Schweitzer, ersucht nun Nationalratspräsident Fischer, dieser Sache umgehendst nachzugehen und eine weitere Überprüfung zu veranlassen. ****

Bei einer Bestätigung müßten, so Schweitzer, alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden, um die Gesundheit der Parlamentsbediensteten, Abgeordneten und Besucher von Plenarsitzungen nicht weiter zu gefährden. Immerhin hielten sich an Plenartagen rund 600 Menschen im Parlamentsgebäude am Ring auf.

Schweitzer erinnerte, daß in Brüssel ein asbestverseuchtes EU-Gebäude nie bezogen werden konnte und ein neues in Straßburg errichtet werden mußte. Sollte sich die Analyse der Greenpeace-Chemiker bestätigen, so sei auch über ein Anwendungsverbot von bestimmten Stoffen nachzudenken, da diese ja nicht nur im Parlamentsstaub vorkämen, meinte Schweitzer abschließend. (Schluß)

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