Ministerin Gehrer propagiert "Bildungsregion Mitteleuropa"

Treffen mit Bildungsministern der östlichen Nachbarstaaten in Wien

Wien (OTS)- Bei einem Treffen mit ihren Amtskollegen aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei in Wien schlug Bildungsministerin Gehrer gestern eine stärkere Zusammenarbeit in der "Bildungsregion Mitteleuropa" vor. Die Kooperation soll vor allem im Bereich des Fremdsprachenerwerbs und im Rahmen des Projekts "Geschichte lernen" intensiviert werden. Bei der Teilnahme am "6. Rahmenprogramm" der EU wollen die Minister koordiniert vorgehen. *****

Am Rande der Konferenz "10 Jahre bilinguale Schulen" traf Bildungsministerin Gehrer gestern mit ihren Ressortkollegen aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei zusammen. "Bei dem Gespräch ging es vor allem darum, die Idee einer ‚Bildungsregion Mitteleuropa', wie sie auf den Konferenzen in Wien 1997 und Stupava 1999 formuliert wurde, mit Leben zu erfüllen", sagte Ministerin Gehrer. "Ich habe meinen Amtskollegen die Einrichtung einer Arbeitsgruppe über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen vorgeschlagen und außerdem eine stärkere Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes ‚Geschichte lernen' angeregt, bei dem der Akzent vor allem auf die jüngere Geschichte gelegt werden soll. Dieser Vorschlag wurde sehr positiv aufgenommen", erklärte Gehrer.

Im Hinblick auf das 6. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Technologie sprachen sich die Minister für eine koordinierte Vorgangsweise der kleineren Staaten aus. Ein Punkt dabei ist, auch die Kleinstaaten bei der Mittelausschüttung stärker zu berücksichtigen
Für September dieses Jahres ist eine weitere Konferenz über regionale Zusammenarbeit in Prag geplant. "Die Zusammenarbeit auf dem Bildungssektor ist ein wichtiger Bestandteil der strategischen Partnerschaft mit unseren osteuropäischen Nachbarländern im Hinblick auf die Erweiterung der Europäischen Union", betonte Bundesministerin Gehrer.

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