Glawischnig fordert österreichisches Totalverbot gefährlicher Stoffe

Gesundheitsgefahr für ArbeitnehmerInnen ist untragbar - Molterer muß sofort handeln

Wien (OTS) "Bundesminister Molterer muß umgehend ein Totalverbot für besonders gefährliche Giftstoffe in Österreich erlassen", fordert Eva Glawischnig, Umweltsprecherin der Grünen, in Reaktion auf die heute bekanntgewordene, erschreckend hohe Belastung des österreichischen Parlaments mit gefährlichen Umweltgiften wie TBT (Tributylzinn). Laut Glawischnig genügt es nicht, sich allein auf EU-Ebene für die notwendige Verschärfung der europäischen Chemikalienpolitik einzusetzen. "Das, was in Österreich getan werden kann, muß sofort passieren. Die Gifte im Parlament sind nur die Spitze des Eisberges. Es ist davon auszugehen, daß Untersuchungen an anderen österreichischen Arbeitsstellen ähnlich hohe Werte zeigen würden", so die Umweltsprecherin. "Das ist eine Gesundheitsgefährdung von ArbeitnehmerInnen, die in der Form untragbar ist und daher sofort abgestellt werden muß".

Glawischnig weist darauf hin, daß Molterer betreffend das hochgiftige Hormongift TBT auf nationaler Ebene seit Monaten säumig ist. Erst im vergangenen Herbst wurde TBT in Babywindeln entdeckt. "Ein nationales Verbot wollte Molterer damals nicht erlassen. Jetzt muß er endlich handeln und darf dabei nicht auf die oft langsamen Mühlen der EU warten", fordert Glawischnig.

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