Fallent von Betreibern des AKW Temelin enttäuscht

Neuerliche sechstägige Abschaltung des Atomkraftwerkes ist Beweis für desolaten Zustand

Wien, 2001-03-08 (fpd) - "Welche Katastrophe muss erst geschehen, damit die Betreiber des AKW Temelin endlich zu Vernunft gelangen?" fragte sich heute der freiheitliche Umweltsprecher Abg. Ing. Gerhard Fallent.

"Die ständigen Abschaltungen und Reparaturarbeiten sind doch Beweis genug dafür, daß Temelin nicht betriebsfähig ist." Warum sich die Betreiber diese Tatsache nicht eingestehen wollen, ist für Fallent unverständlich, vor allem deshalb, weil durch dieses unverantwortliche Handeln das Leben und die Gesundheit tausender Menschen gefährdet werde.

"Es ist höchste Zeit, daß Temelin einer umfassenden UVP nach europäischen Richtlinien unterzogen wird, denn es ist vorauszusehen, daß das AKW einer solchen Prüfung nicht standhält", forderte der freiheitliche Umweltsprecher einmal mehr. "Dieses Ergebnis können auch die Verantwortlichen in Tschechien nicht ignorieren bzw. verharmlosen und sind somit gezwungen, entsprechende Maßnahmen zu setzen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte jedoch das AKW stillgelegt werden, um eine weitere Gefährdung der Bevölkerung zu vermeiden", meinte Fallent abschließend. (Schluß)

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