Bauernsozialversicherung und SV Gewerbe rücken näher zusammen

Wien (OTS) - Bei der heutigen Generalversammlung der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) gab Obmann Karl Donabauer den Startschuss zu neuen Formen der Kooperation. Ziel ist es, zum Vorteil der Versicherten alle denkbaren Synergien zu nutzen und so den Konflikt der Finanzierung der Krankenkasse wirksam in den Griff zu bekommen. Damit kann auch der Kernaufgabe der SVB - der Betreuung der Versicherten - noch mehr Augenmerk geschenkt werden.

"Seit langem befassen wir uns bereits mit der Frage, wirkungsvolle Synergien einzugehen und haben dabei bereits große Fortschritte in unserem Haus verzeichnet, da wir Nicht-Kernbereiche wie Einkauf, Liegenschaftsverwaltung, etc. marktpolitisch so günstig als möglich zentral in Wien erledigen. Nicht zuletzt mit diesem Programm haben wir es geschafft, die finanzielle Situation unseres Hauses in den Griff zu bekommen. Was für die SVB gilt, sollte auch für die gesamte Sozialversicherung Gültigkeit haben", erklärt Donabauer.

"Die SVB will daher ihr Know-how umfassend einbringen, um dadurch unternehmerischen Nutzen zu ziehen. Wir führen bereits seit Wochen intensive Gespräche mit verschiedenen Sozialversicherungsträgern und haben dabei in der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft nicht nur einen ersten konkreten Ansprechpartner, sondern auch einen Projektbegleiter gefunden." hebt der SVB-Obmann anerkennend hervor. "Damit haben wir einen starken vergleichbaren Partner und können Marktstärke aber auch interne Ressourcen besser nutzen. Gemeinsam wollen wir bis zu einem Drittel der Verwaltungskosten in diesen Bereichen sparen. Dies zeigen uns bereits erste Erfahrungen bei Versicherungsprämien, Postgebühren, im Strom-und Telefoniesektor etc. Es macht doch heute mit den neue Kommunikationsmöglichkeiten keinen Sinn mehr, wenn jeder Sozialversicherungsträger versucht, das Rad neu zu erfinden und seine eigenen Patente pflegt. Das wäre unnötig teuer und ermöglicht keine wirklichen Spardestinationen. Natürlich ist es nach wie vor wichtig, dass trotz aller Kooperationen die berufständische Struktur - die sich bis heute bestens bewährt hat - erhalten bleibt. Daher werden die beiden Sozialversicherungsanstalten aus Gründen der Individualität jener Berufsgruppen, die sie versichern, auch weiterhin selbständig die Betreuung ihres Versichertenklientels wahrnehmen", so Donabauer.

"Wir wollen und können hier nicht mehr länger warten, und werden und müssen einen für die Sozialversicherung positiven zukunftsweisenden Weg einleiten und insgesamt neue Markierungen setzen", erklärte der Obmann abschließend.

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