Zierler: Kindergeld: Verunsicherungskampagne der Opposition

Meilenstein freiheitlicher Politik

Wien, 2001-03-07 (fpd) - Als gegenüber den Frauen in Österreich unverantwortliche Ideologisierungs- und Verunsicherungskampagne bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler die Aussagen der Opposition und ihrer "Vorfeldorganisationen" ÖGB und AK zum Kindergeld. ****

"Das Kindergeld ist ein Meilenstein freiheitlicher Politik, darüber kann und wird auch die rein ideologisch und parteipolitisch motivierte künstliche Aufregung der Oppositionsparteien nicht hinwegtäuschen. 6000,-- Schilling pro Monat und das 30+6 Monate lang, davon 18 Monate pensionsbegründend, eine Zuverdienstmöglichkeit von 200.000 Schilling im Jahr und das für alle Frauen, das heißt auch für Studentinnen, Hausfrauen, Bäuerinnen, geringfügig Beschäftigte und Selbständige, das ist eine deutliche und nicht wegzuleugnende Verbesserung für Frauen", so Zierler

Es sei schlicht und ergreifend falsch, daß Frauen durch das Kindergeld aus dem Erwerbsleben gedrängt würden, so Zierler. Im Gegenteil, das von den Sozialisten früher verhängte Berufsverbot während der Karenz habe die Frauen aus dem Arbeitsmarkt gedrängt und damit die Einkommensschere weiter geöffnet. Dieses Quasi-Berufsverbot werde nun aufgehoben. Nun habe die Frau die Wahl, wie sie ihre Prioritäten setzen möchte.

Im Gegensatz zum Kindergeld wäre im übrigen das heute wieder von den ÖGB-Frauen aus dem Hut gezauberte Modell Karenzgeld-Plus eine deutliche Schlechterstellung. "Frauen, die nicht in das sozialistische Bild passen, bekämen überhaupt nichts, für alle anderen wäre die Karenzzeit wieder nur auf zwei Jahre beschränkt", kritisierte Zierler.

Entlarvend sei auch das Wehgeschrei des ÖGB bezüglich der auseinanderklaffenden Einkommensschere zwischen Männern und Frauen. Schließlich hätte der ÖGB diesbezüglich schon längst Maßnahmen setzen und sich bei Kollektivverhandlungen und Betriebsvereinbarungen gegen die versteckte Diskriminierung von Frauen auftreten können. Im Übrigen sei eine längere Karenzzeit auch für Alleinerzieherinnen eine Forderung des Frauenvolksbegehrens, das die Frauenpolitikerinnen von Rot und Grün voll inhaltlich unterstützt hätten. "Daß genau die selben Damen gegen genau jene längere Karenzzeit nun urplötzlich die wildesten Bedenken haben - Frauen würden an den Herd und aus dem Arbeitsmarkt gedrängt - wirft schon ein sehr bezeichnendes Licht auf die wahre Motivation ihres diesbezüglichen Aussagen", so Zierler abschließend. (Schluß)

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