Bartenstein: Gegengeschäfte für Rüstungsaufträge optimieren

Enquete "Volkswirtschaftliche Aspekte von Gegengeschäften" im Wirtschaftsministerium - Nicht nur das Volumen ist entscheidend, sondern auch Impulse für Forschung und Entwicklung, die Gelegenheit zum Technologietransfer sowie ihre Bedeutung für KMU

Wien (BMWA-OTS) - Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein hat heute zu einer Enquete über die "Volkswirtschaftlichen Aspekte von Gegengeschäften" geladen, um -wie er betonte - "aus dem anstehenden Ankauf von Luftraumüberwachungsflugzeugen das Bestmögliche herauszuholen". Die Wirtschaftssprecher der Parlamentsparteien, namhafte Wirtschaftsforscher und zahlreiche Experten aus den Ministerien für Landesverteidigung, für Verkehr, Innovation und Technologie sowie aus den Interessensvertretungen nützten diese Enquete zu einem Meinungsaustausch. ****

Seit 1978 wurden in Österreich rund 29 Milliarden Schilling an Gegengeschäften anerkannt. Hauptproblem bei der Analyse ist aber die mangelnde Verfügbarkeit von Daten, was insbesondere auf datenschutzrechtliche Gründe zurückzuführen ist. Für die zukünftige Schwerpunktsetzung sollen insbesondere Technologieprojekte und die Möglichkeit der Beteiligung von KMU im Vordergrund stehen. Gegengeschäftsschwerpunkte sollen jedenfalls nicht dem Zufall überlassen werden. Die verschiedenen Vorschläge werden daher in den nächsten Wochen und Monaten von dem im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit eingerichteten Gegengeschäfts-Beirat behandelt werden.

Die wesentlichen wirtschaftspolitischen Zielsetzungen mit dem Instrument "Gegengeschäfte" sind: Schaffung neuer (hochwertiger) und Erhalt bestehender Arbeitsplätze, Technologietransfer, Direktinvestitionen, Exportförderung und die Erschließung neuer Märkte. Ein bedeutender Teil des Volumens soll - so stimmten die Teilnehmer der Enquete überein - auch den kleinen und mittelständischen Unternehmen zugute kommen.

Für Minister Bartenstein hat der heutige Vormittag "eine Reihe von Vorschlägen gebracht, die nun der Realisierung harren. Alle mit der Materie Befassten können nun deutlich besser gerüstet an die Arbeit der nächsten Monate herangehen."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

E-Mail: presseabteilung@bmwa.gv.at

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Ministerbüro: Dr. Ingrid Nemec, Tel: (01) 71100-5108
Presseabteilung: Mag. Georg Pein, Tel: (01) 71100-5130

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWA/MWA