Jerusalem: BM Häupl hat Kürzungen im Pflichtschulbereich unterschrieben

Diskussion ist unseriös, denn es liegen immer noch keine neue Zahlen vor.

Wien (Grüne) - "Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf richtige Information, das gilt auch für den Wiener Bürgermeister. Wenn Bürgermeister Häupl nunmehr behauptet, die viel diskutierten Pflichtschullehrerdienststellen wären nicht Bestandteil der Finanzausgleichsverhandlungen gewesen, so ist das einfach falsch", stellt heute die Bildungssprecherin der Wiener Grünen, Susanne Jerusalem, fest. Im Finanzausgleich sind die neuen (LehrerInnen-SchülerInnen-) Schlüsselzahlen angegeben und daraus ergibt sich das um 1445 Dienststellen reduzierte Angebot im Wiener Pflichtschulbereich. Jerusalem: "Was soll man von einem Bürgermeister und Stadtschulratspräsidenten halten, der nicht einmal weiß, was er unterschrieben hat?"

Jerusalem: "Die nunmehr kursierenden Zahlen zwischen einem Minus von 500 bis zu einem Minus 1445 Dienstposten sind - so lange Frau Ministerin Gehrer kein Verhandlungsergebnis verlautbart -Kaffeesudleserei und tragen nur zur Desinformation der Öffentlichkeit und der Betroffenen - LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern - bei."

Die Grüne Bildungsexpertin stellt fest, dass der Wiener Wahlkampf seltsame Blüten treibt.
"Als Mindestmaß einer annähernd seriösen Auseinandersetzung müsste doch gelten, dass nicht ständig unrichtige und unaktuelle Zahlen in die Diskussion geworfen werden, die nicht verifiziert werden können," schließt Grünpolitikerin Jerusalem.

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