Wiener Grüne: Student-Card nutzlos und teuer

Sommer-Smolik: "Prestigeobjekt geht zu Lasten von Studierenden, Unis und SteuerzahlerInnen"

Wien (Grüne) - "Als hätten die Universitäten im Moment nicht genug Probleme mit einem umstrittenen Vorschlag für ein neues Dienstrecht, der Einführung von Studienbeiträgen ab Herbst und der bevorstehenden Änderung der Universitätsorganisation, so müssen sie sich jetzt auch noch mit der geplanten Chipkarte für Studierende herumschlagen", so die Gemeinderatskandidatin der Wiener Grünen, Claudia Sommer-Smolik. Die ab Herbst 2001 geplante Einführung der Student-Card an den Universitäten bringt nach Ansicht der Grünen keine Vorteile, aber hohe Kosten. Kolportierte Summe: mindestens 80 Millionen Schilling. Claudia Sommer-Smolik, ortet sogar massive Nachteile: "So können damit in Zukunft die Studierenden persönlich überwacht werden bei allen von ihnen durchgeführten Anwendungen, wie Prüfungsanmeldungen, Nachweis von Studienerfolgen, etc."

So ist heute eine Rückmeldung zum Studium bequem per Zahlschein möglich. Künftig müssten alle Studierenden aber zu wenigen Terminals an den Universitäten pilgern. "Alle unter den Nutzen angeführten Services sind zu einem Bruchteil der Kosten über das Internet zu bewerkstelligen. Offensichtlich handele es sich um ein reines Prestigeobjekt der Bundesregierung. Die Unis sollen dabei lediglich die Versuchskaninchen für eine Bürgerkarte sein", so die Kandidatin der Wiener Grünen abschließend.

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