Opernballdemo: JG fordert Aufklärung der Gewaltvorwürfe gegen Exekutive

Wien (SK) "Sollten sich die zahlreichen Vorwürfe von Opfern, dass sie von Exekutivbeamten im Zuge der Opernballdemo geschlagen und teilweise gejagt und gequält wurden, als wahr herausstellen, muss es Konsequenzen geben", so Jörg Leichtfried, geschäftsführender Bundesvorsitzender der Jungen Generation. "Wir fordern Innenminister Strasser auf, dass er für eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfe gegen Polizeibeamte sorgt; wenn sich die Vorwürfe bestätigen, muss es entsprechende Folgen für die Prügelbeamten geben." ****

"Obwohl diese gewaltgeladene Opernballdemo sicherlich nicht gutgeheißen werden kann, darf es unter keinen Umständen zu menschenrechtsverletzenden Ausritten bei der Exekutive kommen", erklärte Leichtfried am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Er fügte hinzu: "Wenn man den Berichten glauben darf, wurden auch völlig unbeteiligte Personen Opfer der von Exekutivbeamten." Die JG schließt daran die Forderung, dass "Beamte, die einer solchen schweren Belastung im Rahmen ihres Berufes nicht gewachsen sind, entweder entsprechende Schulungen bekommen oder andernfalls von solchen Einsätzen ferngehalten werden".

Leichtfried abschließend: "Es darf nicht so sein, dass jungen Menschen in Österreich eine Zukunft bevorsteht, in der man auf Meinungsfreiheit mit Gummiknüppeln antwortet." (Schluss) wf/mm

Rückfragehinweis: Junge Generation SPÖ 01/534 27-244 oder 0699/11 44 35 80 (Jörg Leichtfried)

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