Pumberger: Behandlungsbeitrag soll Krankenkassen nicht direkt mehr Geld verschaffen

Einsparungen und nicht Beiträge dienen der Sanierung der Krankenkassen

Wien, 2001-03-07 (fpd) - "Offensichtlich hat Präsident Sallmutter immer noch nicht begriffen, worum es bei den - vor allem von ihm -kritisierten Behandlungsbeiträgen geht. Entweder er will nicht oder er kann nicht - beides ist untragbar", reagierte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger auf eine Aussendung des Hauptverbandspräsidenten. ****

"Ziel des Behandlungsbeitrages ist es nicht, den Krankenkassen direkt mehr Geld zu beschaffen. Sallmutters Klagen über diesen Umstand zeigen einmal mehr seine starre sozialistische Haltung und seine Ideenlosigkeit", so der FPÖ-Gesundheitssprecher.

"Der Regierung ist es ein Anliegen, zuerst Fehler des Systems zu beseitigen und unnötige Kosten zu vermeiden anstatt noch mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Faktum ist, daß mehr als ein Drittel der Ambulanzbesuche nicht notwendig wären. Diese Patienten könnten - bei gleicher Qualität - auch im niedergelassenen Bereich (also beim Haus-oder Facharzt) behandelt werden. Die selbe Behandlung kostet aber in der Ambulanz das drei bis vierfache. Mit dem Behandlungsbeitrag soll bei den Patienten ein Kostenbewußtsein geweckt werden. Dadurch werden sie in den günstigeren niedergelassenen Bereich gelenkt. Das Gesundheitssystem erspart sich also indirekt unnötige Mehrausgaben", erläuterte Pumberger.

"Traurig ist eigentlich nur, daß sich Sallmutter zuerst von der Regierung die Kassen sanieren läßt und dann nicht einmal diese Maßnahmen umsetzt. Es war Aufgabe des Hauptverbandes, seine Kunden -nämlich die Patienten - über Neuerungen aufzuklären. Hiermit stellt sich einmal mehr die Selbstverwaltung des Hauptverbandes in Frage. Selbstverwaltung bedeutet Selbstverantwortung. Wer nicht gewillt ist, diese zu übernehmen, ist an der Spitze nicht tragbar", schloß Pumberger. (Schluß)

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