Gefährliche Eigenbehandlung BILD

Frauen behandeln sich oft selbst mit Alkohol und Tabletten

Frastanz (VLK) - Das Institut für Suchtforschung mit Sitz
am Krankenhaus Maria Ebene macht darauf aufmerksam, dass
Frauen häufiger als Männer auf Grund von körperlichen
und/oder psychischen Leidenszuständen zum Alkohol oder zu
Tabletten greifen. Dies kommt einer Eigenbehandlung gleich,
die nicht selten in einer folgenreichen Abhängigkeit mündet.
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Besonders bei Frauen kommt der Griff zu Alkohol oder
Tabletten einer kurzfristigen Flucht vor unerträglichem
Schmerz gleich. Sowohl chronischer physischer als auch
emotionaler Schmerz veranlassen viele Frauen, sich mit Hilfe
von Alkohol oder Tabletten selbst zu behandeln. Therapieaufzeichnungen des Instituts für Suchtforschung mit
Sitz am Krankenhaus Maria Ebene machten deutlich, dass
besonders ältere Frauen, die von chronischem Schmerz
betroffen sind, von einer Selbstmedikation Gebrauch machen.

Isolation

Auf chronischen Schmerz folgen beinahe immer Isolation, Depression und Schlaflosigkeit. Während Männer eher von ihren Partnerinnen Unterstützung erfahren und gepflegt werden,
sehen sich Frauen häufiger mit ihren Problemen alleine
gelassen. Dies sind die Gründe, warum sich gerade Frauen
durch die eigenhändige Zufuhr von Medikamenten oder Alkohol
Hilfe verschaffen. Dieses Verhalten birgt jedoch ein enormes
Risiko für die Entwicklung einer Abhängigkeit.

Nähere Informationen erteilt das Institut für
Suchtforschung mit Sitz am Krankenhaus Maria Ebene, Esther
Kocsis, Telefon 05522/72746-1982, Email:
esther.kocsis@uibk.ac.at, und Isabel Dittrich, Telefon 05522/72746-1983, Email: isabel.dittrich@uibk.ac.at. Die
Broschüre "Frauen und Alkohol", Band 3, Schriftenreihe der
Stiftung Maria Ebene; Herausgeber: Karina Steiner und Eva Breuß-Purtscher ist ebenfalls unter den angeführten
Telefonnummern erhältlich.
(tm/so/dig,nvl)

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