Bures: Ist Forstinger bereits politisch entmündigt?

Ostregion wird verkehrspolitisch vernachlässigt

Wien (SK) "Es stellt sich die Frage, ob Infrastrukturministerin Forstinger bereits politisch entmündigt ist, nachdem sie am heutigen 'Verkehrsgipfel' zwischen der steirischen Landeshauptfrau Klasnic und Kanzler Schüssel und Vizekanzlerin Riess-Passer nicht teilnehmen darf", so SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Nachdem der Semmering-Basistunnel eines der wichtigsten Infrastrukturthemen in Österreich sei, sei es sehr verwunderlich, dass die zuständige Ressortministerin zu einem derartigen Gipfelgespräch nicht geladen ist. ****

Auch in anderen Fällen sei ein "bemerkenswertes Erscheinungsbild" der Ministerin festzustellen. So dürfe sie im Parlament nicht alleine auftreten und bei der Bestellung des ÖBB-Aufsichtsrat ergebe sich der dringende Verdacht, dass die Personalauswahl von Forstingers Mentor, Nationalratspräsident Prinzhorn, vorgenommen worden sei, so Bures am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Zudem sei ein Gipfelgespräch zwischen Klasnic und Schüssel verwunderlich, da hier der Eindruck entstehe, dass nun neben dem Kärntner Landeshauptmann Haider, auch ein anderer Landeshauptmann eine bevorzugte Behandlung durch die Regierung erfährt, während die dringend anstehenden Verkehrsprobleme der Ostregion nicht angegangen werden, sagte Bures abschließend. (Schluss) ns

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK