LIF-Steiner: NÖ Kinderbetreuung muss ausgebaut werden

Sozial gestaffelter Kostenbeitrag wäre ein Weg dazu

Wien (OTS) - "Die Kinderbetreuung in NÖ ist nach wie vor weder flächendeckend, noch sind die Öffnungszeiten optimal", kritisierte heute erneut die Landessprecherin des LIF-NÖ Liane Steiner. "So lange Kindergärten mittags eine Pause machen oder gar schließen, wird es für berufstätige Mütter ein unlösbares Problem bleiben".***

Die starr festgelegte Bildungszeit am Vormittag sei nicht zeitgemäß, kritisierte Steiner. Die Kostenpflicht für den Kindergartenaufenthalt am Nachmittag treffe jene Mütter, Väter oder Alleinerzieher, die aus vitalen Bedürfnissen einer Arbeit nachgehen. Da die Zahl der am Nachmittag betreuten Kinder seit der Umsetzung des neuen Kindergartengesetzes um 30 Prozent zurückgegangen sei, stelle sich die Frage, wie diese rund 7.500 Kinder nun umsorgt werden. Private Lösungen für dieses Problem würden Eltern oft in Bedrängnis bringen.

"Wir Liberalen sind überzeugt, dass ein genereller Kostenbeitrag bei den Eltern auf Akzeptanz stoßen würde. Der LIF-Vorschlag sieht -sozial gestaffelt - maximal 500 Schilling im Monat vor. Das ist zumutbar und würde den Ausbau an Kinderbetreuungsplätzen vorantreiben. Das würde dem Land rund 200 Mill. S im Jahr bringen, während derzeit durch die Kostenpflicht am Nachmittag 50 Mill. S eingenommen werden", so Steiner. Zahlreiche Beispiele zeigten, dass es laufend Schwierigkeiten in der Handhabung der Öffnungszeiten der Kindergärten gebe. Auch mit dem Tagesmüttermodell werde nicht das Auslangen gefunden, es funktioniere in der Praxis nicht wirklich. "Hier gibt es Handlungsbedarf", so Steiner abschließend.

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