Görg: 30 Milliarden Paket für die Zukunft Wiens

Wien, (OTS) Bei einem Verkauf von 15 bis 20 Prozent der Gemeindewohnungen könne Wien für die Zukunft der Stadt rund 30 Milliarden Schilling lukrieren, ohne Schulden aufzunehmen oder Steuern zu erhöhen, sagte der Wiener ÖVP-Obmann Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg am Mittwoch in einem Pressegespräch. Wie der Verkauf solcher Wohnungen verlaufen könnte, zeigte Görg anhand der Bundesimmobiliengesellschaft, deren Geschäftsführer Dr. Hartwig Chromy erläuterte, dass das Interesse der Mieter am Erwerb sehr groß sei. Die BIG habe zwischen 1994 und 1999 rund 3.000 Bundesmietwohnungen mit einem Gesamterlös von rund zwei Milliarden Schilling an die Mieter verkauft. Wenn die Mieter erwerben, so erhalten sie bei sieben Jahre Behaltefrist 20 Prozent, bei zwölf Jahre Behaltefrist 30 Prozent Nachlass vom Verkehrswert.

Er halte es für durchaus realistisch, so Görg, dass ein Verkauf von 15 bis 20 Prozent der Wiener Gemeindewohnungen in den nächsten Jahren durchgeführt werden könne. Meinungsumfragen zeigten, dass bei der Wiener Bevölkerung eine breite Zustimmung für den Verkauf der Gemeindewohnungen bestehe.

Auch seitens des Koalitionspartners SPÖ orte er Signale, so Görg, dass auch die Sozialdemokraten den Widerstand gegen den Verkauf von Gemeindewohnungen an die Mieter langsam aufgäben. So habe auch der frühere Wiener SPÖ-Obmann und langjährige Vizebürgermeister Finanzstadtrat Hans Mayr den Verkauf von Gemeindewohnungen als vernünftig bezeichnet. (Schluss) fk/rr

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