Sima zu Temelin: "Braucht nicht prophetisch zu sein, um nächsten Zwischenfall vorherzusagen!"

Engagement von Bundeskanzler Schüssel bevor es zu spät ist!

Wien (SK) Man brauche keine Prophetin zu sein, um den nächsten Zwischenfall in Temelin vorherzusagen, kommentierte SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima die für heute geplante erneute Abschaltung des grenznahen AKWs. "Meine Prognose vom 23. Februar hat sich bestätigt, auf den verfrühten Neustart folgt die nächste Panne quasi wie das Amen im Gebet. Nach über zehn Störfällen seit Beginn der nuklearen Kettenreaktion im Oktober und den massiven Problemen mit der Turbine waren die mehrmaligen und übereilten Startversuche von vorneherein zum Scheitern verurteilt." ****

Dennoch wollen sich nach Ansicht der Umweltsprecherin die Betreiber nicht eingestehen, dass ihr Prestigeobjekt ganz offensichtlich etliche Mängel aufweise und versuchen immer wieder krampfhaft, mit PR-trächtigen Maßnahmen über den wahren Zustand Temelins hinwegzutäuschen. Sima fordert eindringlich, dass Temelin endgültig vom Netz bleibt, bis die in Melk vereinbarte Gesamt-UVP ordnungsgemäß abgewickelt wurde. "Langsam werden die missglückten Startversuche ohnehin peinlich. Zudem ist das Sicherheitsrisikos des Reaktors zunehmend unkalkulierbar. Ein erneutes Hochfahren muss daher auf jeden Fall verhindert werden", so Sima auch an die Adresse der österreichischen Bundesregierung. Die SPÖ-Umweltsprecherin fordert Bundeskanzler Schüssel auf, ein klares Wort zur endlosen Pannenserie zu sprechen. "Die Bevölkerung erwartet sich Engagement von höchster Ebene bevor es endgültig zu spät ist", so Sima abschließend. (Schluss) ns/mm

Rückfragehinweis: Ulli Sima, 40110-3658

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