AKNÖ-Präsident Staudinger: Frauenpolitik in NÖ verstärken

Reformprogramm AK Plus bietet neue Serviceangebote für Arbeitnehmerinnen. Schwerpunkte liegen auf Mobilität, Vereinbarkeit und Berufsplanung.

Wien (OTS).- In Kleingemeinden und ländlichen Regionen haben Frauen mit Kindern vor allem drei Hauptsorgen: mangelnde
Mobilität, zu wenig Kinderbetreuungsmöglichkeiten und unterbezahlte Arbeitsplätze. Die Arbeiterkammer Niederösterreich will daher mit ihrem Reformprogramm AK Plus die Angebote für
Frauen wesentlich erweitern.
AKNÖ-Präsident Josef Staudinger: "Die Vereinbarkeit von Kind und Beruf ist eines der wichtigsten Ziele in der
Gleichstellungspolitik. Mit AK Plus soll jedoch durch Service und Information mehr erreicht werden: erhöhte Mobilität und besser bezahlte Arbeitsplätze für alle niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen."

Mobilität ist ein entscheidender Faktor bei der Berufsauswahl.
Sehr viele Frauen können sich kein Auto leisten. Oft gibt es kein öffentliches Verkehrsmittel, oder die Verkehrsverbindungen sind unzureichend. Verschärft wird die Situation, wenn Kinder da sind -denn es gibt in Niederösterreich viel zu wenig Betreuungsplätze. Frauen müssen sich daher bedeutend öfter als Männer mit dem lokalen Arbeitsmarkt zufrieden geben. Die Lohndifferenz zu den Ballungsräumen ist enorm und beträgt laut Einkommensanalyse der AKNÖ bis zu 24 Prozent. Hinzukommt, dass Frauen für die gleiche Arbeit bis zu 36 % weniger verdienen.
Die politischen Forderungen von AK-Präsident Staudinger sind daher eindeutig: "Für Frauen muss die Betreuung ihrer Kinder flächendeckend gesichert werden. Und zwar mit flexiblen und dem Arbeitsmarkt entsprechenden Öffnungszeiten. Das öffentliche Verkehrsnetz gehört ausgebaut und die Pendlerpauschale dringend erhöht. Außerdem müssen Löhne und Gehälter in den typischen Frauenberufen deutlich erhöht werden."

Der Direktor der AKNÖ, Mag. Helmut Guth, weist am Weltfrauentag auch auf ein internes Reformprogramm der Arbeiterkammer hin: "Wir arbeiten an einem umfassenden Frauen- förderplan, der beispielgebend für alle Unternehmen sein soll."

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