Integrationsfonds präsentiert Antidiskriminierungsschwerpunkt

Österreichisches Antidiskriminierungsgesetz - Entwurf des Boltzmann Institutes liegt vor

Wien, (OTS) Die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe aber auch ihrer Behinderung oder sexuellen Orientierung ist nur wirksam zu bekämpfen, wenn sie öffentlich erfasst und auch geahndet werden kann. Mit diesem Ziel hat der Wiener Integrationsfonds (WIF) die Arbeiten zur Erstellung eines Entwurfes für ein österreichisches Antidiskriminierungsgesetz des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte (BIM) kontinuierlich unterstützt.

Am 12. März wird nun im Juridicum, 1, Schottenbastei 10-16, von 16 bis 20 Uhr der vom Boltzmann Institut für Menschenrechte in intensiver Zusammenarbeit mit spezialisierten NGOs und JuristInnen erarbeitete Entwurf zu einem österreichischen Antidiskriminierungsgesetz vorgestellt.

Auch der Jahresschwerpunkt des WIF 2001 steht ganz im Zeichen erforderlicher Gleichstellungsmaßnahmen. Der Integrationsfonds plant daher im Laufe des Jahres ein ganzes Paket zu diesem umfassenden Thema zu schnüren. Herzstück dieser Arbeit ist eine eigene Website im Rahmen der WIF Homepage. Auf dieser offenen Internet Plattform werden nicht nur möglichst viele Infos zum
Thema zusammenlaufen. Es soll dort auch eine breite Diskussion
über Wege zu umfassender Gleichstellung stattfinden, die dann in die Arbeiten einer parlamentarischen Enquetekommission einfließen soll.

Um bereits im Vorfeld im Detail sowohl über den Gesetzesentwurf als auch die vom Integrationsfonds geplanten Maßnahmen zur Gleichstellung zu informieren, findet am Montag, dem 12. März 2001 um 10 Uhr im Wiener Integrationsfonds, 6, Mariahilferstraße 103, 2.Stock ein
Pressegespräch zum Thema "Antidiskriminierungsschwerpunkt" statt.

Als Gesprächspartner stehen der Geschäftsführer des Wiener Integrationsfonds, Hannes SEITNER sowie der Leiter des Ludwig Boltzmann Institutes für Menschenrechte, Hannes TRETTER zur Verfügung. Die VertreterInnen der Medien sind dazu sowie auch zur Präsentationsveranstaltung im Juridicum herzlich eingeladen. (Schluss) gph

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