Krankenkassen: Wirtschaft gegen Sallmutters "Beitragserhöhungstheorie"

WKÖ-Mitterlehner: Einsparungen bei Medikamenten, ärztlicher Hilfe, etc. sowie voller Mehrwertsteuerausgleich ersparen Beitragserhöhungen und Selbstbehalte

Wien (PWK172) Die vom Präsident des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Hans Sallmutter, vorgeschlagene Erhöhung der Krankenkassenbeiträge um ein Prozent oder 14,5 Mrd Schilling stößt bei der Wirtschaft auf klaren Widerspruch. Der Generalsekretärstellvertreter der Wirtschaftskammer Österreich, Reinhold Mitterlehner, erklärte, dass Sallmutter damit erneut versuche, den Tanz der letzten Jahre weiterzutanzen und sich von einer Beitragserhöhung zur nächsten zu hanteln. "Die Sozialpartner haben ein Papier zur Einsparung bei den Krankenkassen vorgelegt, das ohne Beitragserhöhungen und Selbstbehalte auskommt. Daran soll man sich halten, dann kommt man am schnellsten und sinnvollsten zum Ziel."

Mitterlehner strich vor allem den vollständigen Ausgleich für die entfallene Mehrwertsteuerbefreiung hervor, der über eine Milliarde Schilling bringen würde. Weiteres Einsparungspotential ortet Mitterlehner bei Medikamenten (zB verstärkter Einsatz von Generika), bei Arztkosten und der Verwaltung in den Krankenkassen. Eines der wesentlichsten Probleme sei die zu weit gehende Selbständigkeit der Kassen, so Mitterlehner. "Es kann nicht sein, dass Voranschläge und Abschlüsse so weit auseinander klaffen und entstehende Defizite nicht längst vorher erkannt werden und wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen werden." (Ne)

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