Zierler: Großer Erfolg der freiheitlichen Frauenkonferenz

Referate von Ursula Haubner, Rotraud Perner und Monika Lindner

Wien, 2001-03-06 (fpd) - "Bereits jetzt zeichnet sich ab, daß die heutige Konferenz der Freiheitlichen Frauen im Studio 44 der österreichischen Lotterien ein großer Erfolg ist. Viele Frauen sind unserer Einladung gefolgt, das Interesse war und ist groß, und die Stimmung bestens", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler. ****

Der Vormittag war geprägt von drei Referaten; die Gründerin der Initiative Freiheitliche Frauen, LR Ursula Haubner, gab einen Rückblick auf die inzwischen sechsjährige Geschichte der iFF, und einen Ausblick auf ihre weiteren frauenpolitischen Anliegen und Forderungen.

LR Haubner verwies in ihrem Rückblick auf das erste umfassende freiheitliche Frauenkonzept, den "Vertrag mit Österreichs Frauen". "Vieles von dem, was wir damals gefordert haben, ist heute Schwerpunkte freiheitlicher Regierungsarbeit. Nach wie vor zählen Chancengleichheit in Beruf und Partnerschaft, die eigenständige Altersabsicherung, Forderungen im Bildungsbereich, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, Maßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen und Kindern, und die Forderung von mehr Frauen in politischer Verantwortung zu unseren Hauptanliegen", so Haubner. Mit der heutigen Vereinsgründung der "Initiative Freiheitliche Frauen" (iFF), sei ein weiterer wichtiger Schritt zur Bildung eines Netzwerks, um die Interessen und Anliegen der Frauen nachhaltig zu vertreten, aber auch zur Stärkung, Förderung und Sichtbarmachung der Leistungen von Frauen gesetzt worden.

Professor Rotraud Perner referierte über den Problemkreis "Gewalt gegen Frauen". Perner ging in ihrem Referat besonders auf die Ursachen und Folgen von Gewalt (gegen Frauen und Kinder) ein. Neben der Zerstörung der Selbstachtung und des Selbstwertgefühls der betroffenen Frauen und Kindern komme es meist unbewußt zur sogenannten Identifikation mit dem Aggressor. Anstatt sofort die Flucht zu ergreifen seien daher die Betroffenen erst in der späteren Phase fähig, sich aus "lebensgefährlichen Lebensgemeinschaften" zu lösen und sich den Tatsachen zu stellen. Aufgrund dieser "späten Reaktion" wurde den Frauen leider allzu oft nicht geglaubt. Weiters bedauerte Perner, daß die Vorbilder für gewaltfreies Zusammenleben vielfach fehlen, die Freiräume sich zu entwickeln auch.

Monika Lindner, Intendantin des ORF Studios Niederösterreich, nahm in ihrem Beitrag Stellung zu Frauenführungspositionen und Medien. Lindner ging im Besonderen auf die Situation im ORF ein. Die Präsenz von Frauen am Sender in der Information habe in den letzten Jahren enorm zugenommen. Der Anteil der Redakteurinnen sei vor allem unter den freien Mitarbeitern sehr hoch. Positiv hob sie hervor, daß Frauen und Männern in den jeweiligen Verwendungsgruppen zwar gleich bezahlt würden, allerdings seien Frauen in den hohen Gruppen noch unterrepräsentiert. Mehr Frauen in Führungspositionen seien ihr ein deutliches Anliegen, um andere zu fördern und sie zu ermutigen, Netzwerke zu bilden und einander zu helfen. Nur so könne eine Gleichstellung von Frauen und Männern erreicht werden, nicht auf Kosten der Männer, sondern mit ihnen gemeinsam, zum Wohle der Gesellschaft.

"Im Laufe des Nachmittags referieren die weiblichen freiheitlichen Regierungsmitglieder und BM Mag. Herbert Haupt über ihre frauenpolitischen Vorstellungen und die Schwerpunkte ihrer Regierungsarbeit. Ich erwarte mir interessante Beiträge und eine spannende Diskussion", so Zierler.

Im Anschluß werden die Bundessprecherin der iFF LR Ursula Haubner und FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler die Ergebnisse repräsentieren. (Schluß)

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