Ministerin Gehrer empfängt luxemburgische Amtskollegin

Verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Forschung angestrebt

Wien (OTS) - Bildungsministerin Gehrer empfing heute die luxemburgische Ministerin für Kultur, Hochschulwesen und Forschng, Erna Hennicot-Schoepges, zu einem Arbeitsgespräch. Gegenstand der Unterredung waren die Zusammenarbeit der kleineren EU-Staaten in Forschung und Entwicklung und die Beteiligung Luxemburgs am sogenannten "Erweiterten Graz-Prozess" im Rahmen des Stabilitätspaktes für Südosteuropa.****

Nach einem Besuch der Ausstellung "7000 Jahre Persische Kunst" im Kunsthistorischen Museum stand ein zweistündiges Arbeitsgespräch mit Ministerin Gehrer auf der Tagesordnung des luxemburgischen Gastes. "Ich habe gegenüber Frau Hennicot-Schoepges angeregt, dass Luxemburg sich an unseren Bemühungen im Rahmen der Task-Force Bildung und Jugend des erweiterten Graz-Prozesses beteiligt. Wir sind uns einig, dass die Bildung beim Wiederaufbau und der Stabilisierunhg der Staaten auf dem Balkan eine wichtige Rolle spielt", erklärte Gehrer nach dem Gespräch.
Ferner seien Fragen der europäischen Forschungskooperation im Hinblick auf das 6. Rahmenprogramm der EU erörtert worden, wobei besonders die Rolle der kleineren Staaten diskutiert worden sei. "Als Gründungsmitglied und aufgrund seiner Stellung in der EU ist Luxemburg für uns ein besonders wichtiger Ansprechpartner in allen europäischen Fragen", betonte Gehrer.
Vor dem Hintergrund des "Europäischen Jahres der Sprachen" tauschten die beiden Ministerinnen Erfahrungen im Bereich des Erlernens von Fremdsprachen aus, in dem Luxemburg eine international führende Position einnimmt.
Ministerin Gehrer wurde zu einem Gegenbesuch in Luxemburg eigeladen, der voraussichtlich im Mai stattfinden wird.

Mit einem Besuch des Museumsquartiers am heutigen Nachmittag und der Eröffnung der Ausstellung "Moderne Architektur in Luxemburg" endet der Besuch von Ministerin Hennicot-Schoepges.

bm:bwk/öffentlichkeitsarbeit/wf

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