VP-Hahn: Groteske um Ambulanzgebühren muß ein Ende haben!

Schluß mit Patientengeschubse - Wiener Wahlkampf darf nicht auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden!

Wien (ÖVP-Klub) "Die Diskussion über die neu eingeführten Ambulanzgebühren zeigt deutlich die Notwendigkeit einer völligen Neugestaltung des österreichischen Gesundheitssystems", schaltete sich der Gesundheitssprecher der Wiener ÖVP Dr. Johannes HAHN in die aktuelle Debatte ein. "Solange der Spitals- und der niedergelassene Bereich aus zwei unterschiedlichen Töpfen finanziell gespeist werden, werden wir nie auf eine grünen Zweig kommen. Das ist Geldvernichtung im großen Stil zu Lasten der Steuerzahler!"

Eine deutliche Warnung richtet der VP-Politiker auch an die Adresse der Sozialdemokraten. "Daß die Patienten verunsichert werden und einfachste Wahlkampfpolemik von SPÖ und Grünen die Debatte bestimmt, ist derzeit das letzte was wir brauchen. Für neue Konzepte stehen Häupl und Pittermann offenbar nicht zur Verfügung. Nur zu sagen ‚Das ist ein Unsinn‘ ist zu wenig!", so HAHN kritisch.

Aber auch in Richtung Ärztekammer und Sozialversicherungsträger übt der Gesundheitspolitiker Kritik. "Die Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge ist wohl die simpelste Maßnahme zur Sanierung der Gesundheitsfinanzierung und kann nur kurzfristig wirken. Mit dieser strukturkonservativen Maßnahme verschleppen wir nur das Problem. Der zuständige Minister Haupt soll ein Konzept für eine einheitliche Gesundheitsfinanzierung erarbeiten und darüber mit allen Betroffenen wie Spitalserhalter, Krankenkassen, Ärzte, Apotheker, etc. in Gespräche eintreten!", schloß HAHN.***

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