Gradwohl: Molterer verspielt "Poleposition" Österreichs im Biolandbau

Förderungskürzung bei Beratung auch im Budget 2002 beibehalten

Wien (SK) Zwar liege Österreich derzeit beim Biobauern-Anteil europaweit noch an der Spitze, durch die Politik von Landwirtschaftsminister Molterer drohe aber die "Poleposition" Österreichs im Biolandbau verspielt zu werden, kritisierte am Dienstag SPÖ-Landwirtschaftssprecher Heinz Gradwohl. "Molterer steigt damit vom 'Bioferrari ins Seifenkistl' um", so Gradwohl. So habe die Förderpolitik der Regierung dazu geführt, dass alleine in Tirol 5.000 Biobauern wieder zu konventionell wirtschaftenden Bauern geworden seien. "Trotz BSE-Krise und Schweineskandal unternimmt die blau-schwarze Regierung nichts, um den Biolandbau stärker zu unterstützen", so Gradwohl. Im Gegenteil: Die Kürzung der Förderung für die Beratung der Biobauern von 14 auf 11 Millionen Schilling wird auch im Budgetjahr 2002 fortgeschrieben. ****

Es sei auch zum dritten Mal das Versprechen der blau-schwarzen Regierung gebrochen worden, Sockelbeträge einzuführen. "Von Molterer sind nur leere Worte zu hören. Immer wieder spricht er angesichts der gestiegenen Sensibilität der Konsumenten von Biolandwirtschaft, tatsächlich betreibt er aber beinharten Lobbyismus für Großbauern und deren Interessen", so Gradwohl. Der SPÖ-Agrarsprecher fordert Molterer auf, den Worten endlich auch Taten folgen zu lassen, und einerseits die Förderkriterien stärker auf menschliche Arbeitskraft und auf ökologisches Wirtschaften auszurichten und andererseits die Mittel für die Beratung von Biobauern wieder aufzustocken. (Schluss) ns

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