RadioKulturhaus: Die Jazz-Termine im März

Wien (OTS) - Auch im März bietet das RadioKulturhaus Jazzfans wieder zahlreiche Veranstaltungen.****

Die Jazz-Termine im Überblick:
Samstag, 10.3.: Jazz it up!: "Obsession" - Beni Schmid Group: Der Salzburger Beni Schmid präsentiert sein neuestes Projekt:
"Obsession". Beni Schmid gastierte schon in den exklusivsten Konzertsälen der Welt. Der Violinvirtuose ist in der Klassik ebenso beheimatet wie im Jazz. Vor einigen Jahren bestritt er zum Auftakt der Salzburger Festspiele mit seinem berühmten Kollegen Stephane Grappelli einen Jazzabend in der Felsenreitschule. Beni Schmid arbeitete aber auch mit der Pianistin und Sängerin Sabina Hank oder mit dem Posaunisten Ray Anderson. Beginn: 19.30 Uhr, Großer Sendesaal, Eintritt: öS 180,-/210,-.

Dienstag, 13. 3.: Jazztime: "Clarinetitis" - Zunächst spielen Franky Werner and The Swingers Unlimited auf. Danach ab 21.30 Uhr Jazztime: "Clarinetitis" heißt eine frühe Aufnahme von Benny Goodman. Die Klarinette ist ein Holzblasinstrument und wurde um 1700 in Nürnberg entwickelt. Im klassischen Jazz hatten die Klarinettisten im polyphonen Bläserkollektiv vor allem die Funktion die Lead-Stimme eines Trompeters zu ergänzen bzw. Gegenstimmen dazu zu entwickeln. Beispiele dafür sind Musiker wie Albert Nicholas, Ed Hall oder Larry Shields. In der Ära des Swing wurde die Klarinette - vor allem durch Vorbilder wie Goodman und Artie Shaw - zu einem wichtigen Soloinstrument. In den modernen Jazzstilen ist die Bedeutung der Klarinette vorerst etwas zurückgegangen, im frei improvisierten Jazz der Gegenwart wurde sie aber durch Musiker wie Anthony Braxton, John Carter oder Michel Portal wieder stärker etabliert. Klaus Schulz präsentiert typische Tonbeispiele von Jazzklarinettisten wie Fatty George oder Herbert Swoboda. Live in Ö1. Beginn: 19.30 Uhr, RadioCafe, Eintritt: öS 180,-, ab 21.00 Uhr Eintritt frei.

Samstag, 17.3.: Jazz it up! "Balkanella" - Der gebürtige rumänische Saxophonist und Komponist Nicolas Simion - er ist mittlerweile Österreicher - kam 1989 nach Wien. Simion entwickelte schon in jungen Jahren einen eigenen Sound. Er verfügt über einen unnachahmlichen sehr persönlichen Ton. Simion, der mit "Transsylvanian Dance" eine Art Jazz-Hit geschrieben hat, greift gern auf die Wurzeln seiner Heimat zurück, entwickelt sie weiter und macht daraus etwas ganz Neues. Simion ist ein musikalischer Geschichtenerzähler, der das ganze Spektrum des Lebens ausbreitet:
Liebe und Hass, Freude und Leid, Glück und Verzweiflung. Nicolas Simion spielte schon mit Mal Waldron, Thomasz Stanko und Ed Schuller. Mit seiner neuesten Gruppe "Balkanella" hat der nun in Köln lebende Saxophonist ein wahrhaft europäisches Ensemble geschaffen: die Mitmusiker kommen aus Ungarn, Deutschland, Mazedonien und Kroatien. Beginn: 19.30 Uhr, Großer Sendesaal, Eintritt: öS 180,-/210,-.

Samstag, 24.3.: Jazz it up! "Christian Wegscheider Trio feat. Marc Abrams" - Der Tiroler Pianist Christian Wegscheider hat für sein Trio den Bassisten Marc Abrams und den Schlagzeuger Christian Salfellner, ein eindrucksvolles und eingespieltes Rhythmusduo, engagiert. Sie erzielen die für Wegscheiders Kompositionen notwendige Dichte und Intensität: Es sind erfrischende Klänge, erzeugt mit wundervoller Leichtigkeit. Wenn Christian Wegscheider "Besame Mucho" spielt, ist der Hörer erstaunt über das, was Wegscheider aus dem Schlager macht. Ein Trio der Spitzenklasse! Beginn: 19.30 Uhr, Großer Sendesaal, Eintritt: öS 180,-/210,-.

Dienstag, 27.3.: Jazztime 1: "Michael Starch Jazz Ensemble" -Wiederholung - wegen des großen Erfolges im März letzten Jahres! Ein vielversprechender Abend für Fans des "Mainstream Jazz". Mit Musik von Antonio Carlos Jobim, Richard Galliano bis zur jiddischen Musik. Die Gruppe "Mainstream Jazz" setzt sich aus bekannten Musikern der Szene zusammen: Toni Müller (Mundharmonika), Friedrich Beyer (Flöte, Tenorsaxophon), Paul Fields (Violine), Michael Starch (Klavier), Rudolf Josel (Posaune), Claus Stötter (Trompete), Tonio Arango (Vocal), Fredi Mühlhofer (Schlagzeug), Andreas Weiss (Schlagzeug), Stephan Maas (Percussion), Stefan Prokesch (Bass), Manfred Balasch (Klarinette), Friedrich Beyer (Flöte, Tenorsaxophon), Helmut Scheeweiss (Akkordeon), Toni Müller (Mundharmonika), Paul Fields (Violine, Sopransaxophon), Helmut Schneeweiss (Akkordeon), Stefan Prokesch (Bass), Andi "Miami" Weiss (Schlagzeug) und Stephan Maas (Perkussion). Beginn: 19.30 Uhr, Großer Sendesaal, Eintritt: öS 230,-/ 260,-.

Dienstag, 27.3.: Jazztime 2: "German Jazz Hurrican" - ein Plattentitel der deutschen Big Band von Erwin Lehn aus den 50er Jahren - steht als Synonym für eine ganze Epoche des deutschen Big-Band-Sound. Neben dem Lehn-Orchester in Stuttgart existierten in den letzten Jahrzehnten in Deutschland noch andere Spitzenorchester, die zwar durch ihre Anbindung an Rundfunkstationen auch viel Gebrauchsmusik zu spielen hatten, meist aber als Jazz Big Bands europaweite Bedeutung erlangten. Kurt Edelhagens international besetztes Orchester gehörte ebenso dazu wie die Big Bands von Max Greger und Paul Kuhn oder in neuester Zeit die WDR Big Band. Eine besondere Stellung in der deutschen Big Band Szene nimmt seit 25 Jahren die Formation von Peter Herbolzheimer ein. Orchestrale Klänge und raffinierte Arrangements präsentiert von Klaus Schulz. Live in Ö1. Beginn: 20.30 Uhr, RadioCafe, Eintritt: frei.

Samstag, 31.3.: Jazz it up! "Cinepassion" - Quadro Nuevo - Tango, kubanischer Walzer, Valse Musette und italienische "Canzones": bei Quadro Nuevo passt das alles ideal zusammen. Die Gruppe hat in den fast vier Jahren seit ihrer Gründung mehr als 500 Konzerte in aller Welt gegeben. Der Gitarrist Robert Wolf spielte mit Paco de Lucia, Tim Landers und Roy Hargrove. Quadro Nuevo-Saxophonist Mulo Francel und Bassist Didi Lowka spielten mit Claudio Roditi und Philip Catherine. Heinz-Ludger Jeromin sorgt für den zauberhaften, melancholischen Ton. "Cinepassion" heißt das neue Programm von Quadro Nuevo. Es ist eine musikalische Liebeserklärung an die zauberhafte Welt des Kinos, an Fellini und Tango - da ist alles möglich. Beginn:
19.30 Uhr, Großer Sendesaal, Eintritt: öS 180,-/210,-.(hb)

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