Partik-Pable: 5-Punkte-Programm für eine positive Zukunft Wiens im IT-Bereich

"Gegen die Scheinheiligkeit sowie die hausgemachten Defizite der Herren Görg, Nettig und Co"

Wien, 2001-03-06 (fpd) - Mit einem 5-Punkte-Programm möchte die freiheitliche Wiener Spitzenkandidatin Dr. Helene Partik-Pable die Potentiale Wiens im Bereich der Informationstechnologie- und Telekommunikation wettmachen. ****

Faktum ist einerseits, daß in den nächsten zwei Jahren ein Bedarf von 9.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen entsteht. Insbesondere sei damit zu rechnen, daß durch die Etablierung der UMTS-Technologie ein zusätzliches Potential von bis zu 20.000 Arbeitsplätzen entstehen könne. Faktum sei jedoch auch, daß die Stadt Wien weder auf infrastruktureller noch bewußtseinsbildendender noch ausbildungsmäßiger Seite tätig geworden sei, dafür aber vornehmlich von VP-Seite der Ruf nach Zuzug ausländischer Billigarbeitskräften für den IT-Sektor ertöne, kritisierte Partik-Pable.

Dazu komme noch, daß sogar die Magistratsabteilung 18, die Herrn Görg unterstellt sei, in einem bislang unveröffentlichten Papier schwerste Kritik übe. So würden darin unter anderem "gravierende Defizite im wirtschaftlichen Image sowie der Wirtschaftsstruktur" genauso beklagt wie "nicht besonders ausgeprägte wirtschaftsbezogene und geschäftliche Tugenden, wie schnelle Entscheidungen, rasches Handeln, klare Aussagen der Wirtschaftspartner und Politiker" oder die "wenig ausgeprägte wirtschaftsbezogene Spezialisierung Wiens", alles Hemmschuhe für eine positive Entwicklung im IT-Sektor, so Partik-Pable.

"Vor diesem Hintergrund mögen die Herren Görg, Nettig und Co sehr leise treten, wenn sie jetzt für die Zeit nach den Wahlen eine große IT-Offensive einfordern und zur Beseitigung der hausgemachten Defizite lediglich nach Zuzug ausländischer IT-Arbeitskräften rufen. Wien kann durchaus fit gemacht werden, sich diesen Herausforderungen im Bereich stadtverträglicher Zukunftsindustrien erfolgreich zu stellen, nur müsse bereits heute damit mit Nachdruck daran gearbeitet", so Partik-Pable, die in diesem Zusammenhang fünf zentrale Punkte "gegen die Scheinheiligkeit und hausgemachten Defizite der Herren Görg, Nettig und Co." nannte:

Erstens die Einrichtung einer IT-Akademie in Wien, die gezielt auch als arbeitsmarktpolitisches Instrument auf die neuen Entwicklungen Bedacht nehmen solle. Besonders interessant könnte es neben einer allgemeinen Ausrichtung etwa auch sein, für Frauen ein Angebot zum beruflichen Wiedereinstieg anzubieten, älteren Arbeitnehmern eine Zukunft im IT-Sektor zu eröffnen oder maßgeschneiderte Weiterentwicklungsangebote zu entwickeln.

Darüber hinaus müsse endlich eine technologiepolitische Zuständigkeit im Rahmen der Referatseinteilung in der Wiener Landesregierung geschaffen werden sowie parallel dazu eine Technologiemarketing-Gesellschaft gegründet werden. In Zusammenarbeit beider Stellen soll unter anderem ein Entwicklungsleitbild für Wien im IT-Bereich konstruiert sowie eine eigene Wiener Dachmarke positioniert werden.

Zum dritten müsse in Wien endlich eine radikale Verfahrenskonzentration greifen, um die Entscheidungsläufe endlich auch an die Dynamik dieses Sektors anzupassen. Viertens sollen High-Tech-Cluster mit hochwertigen Synergien zwischen Universität und IT-Sektor vorangetrieben werden bzw. auch entsprechende Risikokapitalmodelle geschaffen werden. Und fünftens, so Partik-Pable müsse auf der Bewußtseinsbildungsebene in Wien, ähnlich auch wie es in der Steiermark oder Kärnten gelungen ist, dieses Potential im IT-Bereich breit in der Wiener Öffentlichkeit verankert werden. (Schluß)

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