Immobilientreuhänder: Tiefgreifende Änderungen in der österreichischen Immobilienwirtschaft

Bauträger als Stadtentwickler, Hausverwalter als Immobilienmanager und Makler als qualifizierte Berater

Wien (OTS) - "In der österreichischen Immobilienwirtschaft bleibt kein Stein auf dem anderen", prognostiziert Thomas Malloth, Präsident des Österreichischen Verbandes der Immobilientreuhänder (ÖVI), die Zukunft der Branche. Der ÖVI fordert eine gerechte Verteilung der Fördermittel sowie den Privilegienabbau für gemeinnützige Bauträger, um so faire Wettbewerbsverhältnisse zu schaffen. Mehr Wettbewerb bedeutet in erster Linie Vorteile für den Kunden. Aber nicht nur Bauträger auch Makler und Hausverwalter sind gefordert den steigenden Ansprüchen von Mietern und Käufern gerecht zu werden.

ÖVI fordert gerechte Rahmenbedingungen für alle Bauträger Im Zuge der unmittelbar bevorstehenden Neupositionierung der gemeinnützigen Unternehmen fordert der ÖVI die Bereinigung der heute nicht mehr vertretbaren Sonderregelungen. Dazu zählt die ungleiche Verteilung von Wohnbaufördermittel ebenso wie die steuerfreie Privatisierung des von gemeinnützigen Genossenschaften steuerprivilegiert angesparten Vermögens. "Der Wettbewerb ist auf diesem Sektor so groß, das jedes Privileg für gemeinnützige Unternehmen zu einer deutlichen Wettbewerbsverzerrung und zu einem Nachteil für den steuerzahlenden, gewerblichen Unternehmer führt", so Malloth. Die Zukunft der Bauträger sieht der ÖVI verstärkt in der Stadtentwicklung, die Kooperation mit Fachplanern, Architekten und Gebietskörperschaften wird an Bedeutung gewinnen. "Das Interesse an architektonisch hochwertigen Projekten ist gestiegen, so Klaus Wolfinger, Geschäftsführer der Kallco Projekt GmbH, einem der größten Bauträger Wiens, "wir versuchen diesem Trend Rechnung zu tragen, indem wir zunehmend renommierte Fachplaner engagieren, die nicht nur das eigentliche Bauprojekt, sondern das ganze Wohnumfeld in die Planung mit einbeziehen".

Ein Jahr ÖVI-Ehrenkodex und Clearingstelle Qualität anzubieten, ist oberste Devise der im ÖVI vereinten Unternehmen. Zur Absicherung dieses Zieles haben sich die Mitglieder im vergangenen Jahr einem Ehrenkodex unterworfen, der die Anforderungen an die Mitgliedsunternehmen spezifiziert: Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wird groß geschrieben. Auch die Clearingstelle als Dialogmöglichkeit zwischen Unternehmen und Kunden wird in der Praxis gut angenommen, und zwar auf beiden Seiten, berichtet Thomas Malloth über die bisherigen Erfahrungen aus einem Jahr professioneller Konfliktlösung.

Mehr Service und Kundennähe Das Angebot der Hausverwalter wird sich in Zukunft den gestiegenen Nutzerbedürfnissen anzupassen haben:
Zum Immobilienmanagement kommen vermehrt auch Serviceleistungen - der Hausverwalter wird zum Wohn- und Arbeitsbetreuer. Kundennähe und rasche Reaktionen auf Kundenwünsche haben oberste Priorität. Im Zusammenhang mit dem Thema Abrechnungen äußert ÖVI-Präsident Thomas Malloth Bedenken zur geplanten ÖNORM A 4000: "Sollte diese Norm verpflichtend eingeführt werden, bringt sie nämlich eines nicht: die individuelle Transparenz." Die richtungsweisende Entscheidung des OGH hat ausreichend konkretisiert, was eine Abrechnung im Wohnungseigentum zu enthalten hat. Auch das Mietrechtsgesetz MRG lässt hier an Klarheit nichts zu wünschen übrig.

ÖVI sichert Qualität in der Immobilienwirtschaft Der Österreichische Verband der Immobilientreuhänder blickt mit Zuversicht in die Zukunft. Die 370 ÖVI-Unternehmen sind für die neuen Anforderungen gerüstet. Optimale Weiterbildungsmöglichkeiten und kollegiales Networking ermöglichen bedarfsgerechte Lösungen für die Kunden. Der vermehrte Einsatz neuer Technologien setzt sich auch im Immobilienbereich durch. Das Anbieten von Wohnungen via Internet ist ebenso selbstverständlich wie die zukunftsorientierte Ausstattung der Wohnungen. Die im ÖVI vertretenen Immobilienunternehmen managen mehr als 350.000 Einheiten in ganz Österreich. Im ÖVI sind die Top-Unternehmen der österreichischen Immobilienwirtschaft vereint, mit dem Ziel sich durch Qualität und Leistung von anderen Anbietern zu unterscheiden.

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