Firlinger zu Ditz: FPÖ steht für Postenschacher nicht zur Verfügung

Eigenlob des ÖIAG-Vorstandes per Radiointerview "mehr als entbehrlich"

Wien, 2001-03-04 (OTS) - Kein Verständnis für die von ÖIAG-Vorstand Ditz öffentlich geäußerten Begehrlichkeiten auf den Chef-Sessel der ÖIAG, zeigt der freiheitliche Vorsitzende des Verkehrsausschusses Mag. Reinhard Firlinger. Schließlich sei Ditz einer der Hauptverantwortlichen für die "nicht gerade optimal gelaufene" Privatisierung der Telekom. Dies sei jedenfalls nicht unbedingt ein Empfehlungsschreiben für die Nummer 1 Position in der ÖIAG, meint Firlinger. ****

Entsprechend übt Firlinger Kritik an Ditz's wiederholten Versuchen, sich selbst ins Spiel für den ÖIAG-Chefsessel zu bringen. Ditz habe anscheinend noch immer nicht begriffen, daß die Zeit des rot-schwarzen Postenschachers endgültig vorbei sei. Die Entscheidung für die ÖIAG- Spitzenposition erfolge weder über selbst inszeniertes und öffentlich geäußertes Eigenlob noch durch das Parteibuch. Entscheidend dafür sei allein die fachliche Qualifikation, über die in letzter Konsequenz der ÖIAG-Aufsichtsrat zu befinden habe.

Gerade aber im Bereich der Privatisierung müsse sich der Ex-Politiker Johannes Ditz - und sei es von Abgeordneten aus dem Bereich der Wirtschaft, die in der Regel auch erfolgreich einen Zivilberuf ausüben - Kritik gefallen lassen. Schließlich zeichne Ditz gemeinsam mit dem ehemaligen Finanzminister Edlinger für den vor 3 Jahren mit der Telekom Italia ausgehandelten Syndizierungsvertrag verantwortlich.

"Genau jener Vertrag hat nicht nur den Börsegang der Telekom AG sondern deren Privatisierung insgesamt enorm erschwert. Außerdem kann ich mir kaum vorstellen, daß die Gewinnwarnung der TA ohne Wissen des Aufsichtsratsvorsitzenden erfolgt ist. Es ist daher nicht weiter verwunderlich, wenn in Fachkreisen die Auffassung vertreten wird, daß der TA-Aufsichtsratsvorsitzende in Telekomfragen eine ähnlich matte Performance hingelegt habe wie die Aktie selbst", kritisiert Firlinger.

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