FORMAT: Britische CVC Favorit für Einstieg bei Forstinger

Hausbank Bank Austria verweigert Zugeständnisse bei Ausgleich

Wien (OTS) - Der britische Investmentfonds CVC ist Favorit bei
der Partnersuche für die schwer angeschlagene Autozubehör-Kette Forstinger. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Laut FORMAT gilt der britische Investmentfonds CVC, Besitzer der italienischen Autoteile-Kette Rhiag, als Favorit einer Übernahme der Mehrheit von Forstinger. CVC kann sich vorstellen, die Italiener mit Forstinger zusammenzuspannen. Christian Wildmoser, österreichischer CVC-Repräsentant, interessiert sich im Hinblick einer möglichen Expansion der Italiener nach Osteuropa unter anderem auch für das riesige Forstinger-Zentrallager in Wien: 200 Millionen teuer, ist der Laden zur Zeit gerade zu einem Drittel ausgelastet. Weitere Interessenten laut FORMAT: das heimische Investmenthaus UIAG sowie der britische Autoersatzteile-Händler Halfords.

Laut FORMAT ist die Hausbank des mit einer Milliarde Schilling verschuldeten Forstinger, die Bank Austria, im Falle eines Ausgleichs nicht zu Zugeständnissen bereit. Weil Jürgen Forstinger zum Überleben zumindest 250 Millionen frisches Kapital braucht, das ihm niemand im Abtausch für einen Minderheitsanteil zu zahlen bereit war, wollte er die Bank Austria nun laut dem Magazinbericht durch seine Insolvenzdrohung in die Knie zwingen. Seine Forderung, die Hausbank möge bis zu 280 Millionen Schulden nachlassen und weitere 50 Millionen frisches Geld zuschießen, wenn er auf die Eröffnung des Ausgleichs verzichtet, mag und kann die Bank Austria nicht schlucken. FORMAT zitiert Bank Austria-Sprecher Martin Hehemann mit den Worten:
ÑDie Verhandlungen laufen noch, aber wir favorisieren eine Fortführung des Unternehmens.ì Die in Marathonverhandlungen diktierten Bedingungen der Bank: Rückzug Forstingers von der Unternehmensspitze sowie ein neuer Mehrheitspartner.

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