"profil": Kopf : "FPÖ nicht nachvollziehbar"

Wirtschaftsbund-General attackiert Prinzhorn und Haider

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" übt der Generalsekretär des ÖVP-Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf harte Kritik an der Weigerung der FPÖ, die Zuwanderung weiterer Schlüsselarbeitskräften aus dem Ausland zuzulassen. Kopf: "Die Position der FPÖ ist rational nicht nachvollziehbar. Dahinter steckt politisches Kalkül. Da werden Entwicklungschancen für die Wirtschaft durch eine populistische Haltung behindert."

Zur vom Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider ausgelösten Diskussion über die Unfallrenten sagt Kopf im "profil"-Interview: "Jetzt gibt es den Auftrag an die Experten, Lösungen für Härtefälle auszuarbeiten. Gott sei Dank funktioniert die Regierung nicht so, dass der Landeshauptmann von Kärnten nur in der Pressestunde auftreten muss, und schon rennen alle anderen."

Die wiederholte Kritik des zweiten Nationalratspräsidenten Thomas Prinzhorn, FPÖ, am mangelnden Reformeifer der ÖVP weist Kopf zurück:
"Thomas Prinzhorn muss das offenbar ständig behaupten, weil es sonst niemand tut. Alle Reformen im wirtschaftspolitischen Bereich von der Urlaubsaliqotierung bis zum Lehrlingspaket sind von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein und von Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl ausgegangen."

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