FP-Rambossek: Freie Schulwahl -

ohne Änderung des Pflichtschulfinanzierungssystems unvorstellbar - Schulen sollen durch eigene Profile Schulangebot weiter verbessern

(ots) - "Eine freie Schulwahl ohne Änderung des Pflichtschulfinanzierungssystems ist für ihn unvorstellbar", stellte heute der Obmann des Freiheitlichen Gemeindevertreterverbandes NÖ, LAbg. Dkfm. Edwin Rambossek fest.

"Die Sprengelregelung im Pflichtschulbereich ist die organisch gewachsene Verteilung der Lasten der Schulfinanzierung in Österreich", so der freiheitliche Mandatar. Eine Abschaffung der Schulsprengel hätte an manchen Schulstandorten eine Schülerkonzentration zur Folge, während an anderen Standorten Schulgebäude leer stünden, was für die betroffenen Gemeinden mit höheren Kosten als bei der derzeitigen Sprengelregelung verbunden wäre.

"Ob nun eine Gemeinde Geld in die eigene Schule investiert, oder ob eine Schulkopfquote bezahlt ist letztendlich egal, jeder Schüler kostet einer Gemeinde etwas und bei der Zukunft unserer Kinder soll nicht gespart werden", betonte Rambossek. Der freiheitliche Politiker forderte in diesem Zusammenhang für die Schulkopfquoten eine Bandbreite als Richtwert festzulegen, damit einzelne Gemeinden nicht über Gebühr belastet werden können.

"Weiters sollen die Schulen angeregt werden, ihr Schulangebot durch eigene Profile (Schwerpunkt: kreative Ausbildung, Fremdsprachen, musische Ausbildung etc.) weiter zu verbessern und eine Reduzierung der Klassenschülerhöchstzahl von 30 muss angestrebt werden", schloss Rambossek.

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