Wiener Wahl: Partik-Pablé ruft zum "Abrüsten der rohen Worte" auf

"Bürgermeister Häupl verwendete Redewendung von Saddam Hussein"

Wien, 2001-03-03 (fpd) - Entsetzt zeigte sich heute die freiheitliche Spitzenkandidatin für die Wiener Landtagswahl, Dr. Helene Partik-Pablé, über die zunehmende Verrohung der Sprache der SPÖ im laufenden Wahlkampf. "Diese Sprachkultur, die hier an den Tag gelegt wird, erschüttert mich zutiefst." ****

Besonders hervorgetan hätten sich hierbei einige Exponenten des Personenkomitees für Michael Häupl, die wörtlich von "braunem G’sindel" gesprochen hätten. "Gerade diese Persönlichkeiten heften sich immer wieder Toleranz, Verständnis und Offenheit auf ihre Fahnen, tatsächlich sind sie aber in der Radikalisierung der Sprache einsame Spitze. Offenbar setzt die SPÖ jetzt vermehrt auf die Brutalität des Wortes", bedauerte Partik-Pablé. Aber dies sei auch nicht verwunderlich in Anbetracht dessen, daß Häupl selbst von der "Mutter aller Schlachten" gesprochen habe, "ein Zitat, das im übrigen von Saddam Hussein stammt". Der Wiener SP-Chef habe mit diesem kriegerischen Vokabular die Leitlinie für derartige Agitationen vorgegeben. Generell scheine man in der politischen Auseinandersetzung im Rathaus eine gewalttätigere Sprache zu pflegen, wie aus verschiedenen Redeprotokollen zu ersehen sei. Im Parlament wären solche verbalen Entgleisungen sicher nicht möglich, betonte Partik-Pablé.

Partik-Pablé rief die SPÖ zur Mäßigung und zu einem "Abrüsten der rohen Worte" auf. "Ich bin eine Verfechterin der sachlichen Auseinandersetzung und nicht der gegenseitigen Beschimpfungen. Ich appelliere daher an Bürgermeister Häupl und seine Anhänger, sich in der Wortwahl zu mäßigen."

Offenbar hätten die "vereinigten Linken" Probleme damit, daß die FPÖ in der Wiener Wahlauseinandersetzung weder Aggressivität noch Verbalradikalismen verwende. Daher würden sie sich selber mit "Sprüchen übelster Sorte" aufheizen, meinte Partik-Pablé. Im Vordergrund müßten aber notwendige Problemlösungen für Wien stehen und nicht das Anpöbeln des politischen Mitbewerbers. (Schluß)

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