Huemer: Wien ist zweifellos eine Kulturstadt, aber offen?

Grüne zu Kulturstadtrat Marboe

Wien (Grüne) - "Eine Kulturpolitik, die vor allem den Bestand sichert, und sei es durch 3-Jahresverträge, die auf der anderen Seite Gegenwartskunst und zeitgenössische Strömungen stark vernachlässigt, den Mantel der Verdrängung über kulturelle Ausdrucksformen von Lesben und Schwulen breitet, internationale Kulturvernetzung und länderübergreifenden partnerschaftlichen kulturellen Dialog nicht gerade ausbaut, darf für sich nicht beanspruchen, für eine offene Kulturstadt der Moderne zu sein", so reagiert die Grünen Stadträtin auf die heutigen Aussagen des Wiener Kulturstadtrates.

Die Grünen fordern eine Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten für Gegenwartskunst, Öffnung der Kulturpolitik gegenüber neuen gesellschaftlichen Strömungen und der Vielfalt der Kulturen in unserer Stadt sowie eine massive Intensivierung der internationalen Vernetzung auf der konkreten Handlungsebene. In diesem Bereich ist sehr viel möglich und gerade jetzt als Gegengewicht zum Rückzug auf Bundesebene dringend von Nöten. "Wer die Chancen und Herausforderungen nicht erkennt, sollte nicht von einer offenen Kulturstadt reden". "Der Ordnung halber sei festgestellt, dass bei der Restitution von Raubkunst aus den Wiener Museen erst ein sehr bescheidener Anfang geleistet wurde", so die Grüne Stadträtin abschließend.

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