Stadtrat Rieder weist ÖVP-Kritik zurück

Langzeitarbeitslosigkeit geht in Wien auch ohne "Arbeitsdienste" zurück

Wien, (OTS) "In Wien ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Jahr 2000 auch ohne Arbeitsdienste, die hart an die Grenze der Menschenwürde gehen, fast halbiert worden, nämlich von 14.000 auf 8.000 Personen", reagierte Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat
Dr. Sepp Rieder auf Kritik von Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und des Landesgeschäftsführers der Wiener ÖVP, Mag. Wolfgang Gerstl bezüglich der Teilnahme Wiens am Projekt INTEGRA. Dieser Erfolg ist auf die aktive Arbeitsmarktpolitik Wiens zurückzuführen, die im Gegensatz zur Arbeitsmarktpolitik des Bundes ohne reine "Arbeitsdienste" à la "Gärntern für die Gemeinschaft" auskommt. "Wien hat das Programm INTEGRA, ein ´Arbeitsdienst´ für Notstandshilfeempfänger, deshalb nur dort in Anspruch genommen, wo die Menschenwürde gewahrt blieb und ist trotzdem im Bereich der Arbeitsmarktpolitik eines der erfolgreichsten Bundesländer", betonte Rieder. "Wir setzen auf Qualifizierung von Arbeitnehmern um einen nachhaltigen Einstieg
ins Berufsleben zu ermöglichen. So wurden allein durch die Aktivitäten des Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds in den letzten fünf Jahren 36.000 Menschen neue und nachhaltige Berufschancen eröffnet." Wien werde daher, so Rieder, seinen erfolgreichen Weg der aktiven Arbeitsmarktpolitik fortsetzen und weiterhin auf eine "Dienstleistungsgesellschaft" statt auf eine "Dienstbotengesellschaft" setzen. (Schluss) nk

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