Pistotnig: Bevormundung der Waldbauern muß beendet werden

Wien, 2001-03-02 (fpd) - "Freie Bauern - freies Land: Das muß auch für unsere Waldbauern gelten. Nur so wird die Liebe zum Wald gefördert und zu einem zweiten Standbein der Bauern werden", sprach sich heute der freiheitliche Forstwirtschaftssprecher Jakob Pistotnig gegen eine Erweiterung der Bevormundung der Waldbauern aus. ****

"Es ist höchste Zeit, daß man darüber nachdenkt, wie man die Eigenverantwortung und die Eigeninitiative der Waldbesitzer fördern kann, und zwar ohne Fördergeld", so Pistotnig. "Bei einem jährlichen Budget von 280 Bundesmillionen für Gesamtösterreich für die Forstwirtschaft kann niemand behaupten, daß der Waldbesitzer von Subventionen lebt."

Pistotnig forderte, den Aufgabenbereich der Bezirksforstämter und Forstaufsichtsstationen neu zu überdenken. Zwingende Mitgliedschaften bei den durch die Kammern kontrollierten Waldwirtschaftsgemeinschaften, um in den Genuß von Beihilfen für Waldwirtschaftspläne zu kommen, seien ein Diktat und deshalb abzulehnen. Ebenso abzulehnen sei, daß man als Mitglied keine selbständigen Preisverhandlungen führen und keine Verträge abschließen solle. Diese Gemeinschaften seien derzeit auch flächendeckend gar nicht vorhanden. Es müsse ein Anreiz für Eigenleistungen beim Forstwegebau in Form von Förderung geschaffen werden. Damit könnten mehr Wege mit gleich viel Geld gebaut werden.

Solange der Kurs dorthin führe, daß der Bauer nur noch am Grundbuchauszug daran erinnert werde, daß dies sein Eigentum sei, werde die Liebe zum Wald und die ordnungsgemäße Bewirtschaftung nicht gefördert, sondern verhindert, schloß Pistotnig. (Schluß)

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