Schwere Überflutungen in Südostafrika - Rotes Kreuz stellt 1 Million Schilling für Soforthilfe zur Verfügung

Wien (OTS) - Wegen der schweren Regenfälle der letzten Wochen ist der Sambesifluss über die Ufer getreten. In Malawi, Sambia und Mosambik sind über 500.000 Menschen von der Naturkatastrophe betroffen. Tausende mussten ihre Häuser verlassen und warten auf die Evakuierung, die wegen der starken Strömungsverhältnisse äußerst schwierig ist.

Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) hilft mit 1 Million Schilling in Mosambik und Malawi. Insgesamt werden 46,5 Millionen Schilling benötigt um in den nächsten 3 Monaten Zelte, Decken, Kleidung, Wasserreinigungstabletten, Hygieneartikel und andere Hilfsgüter zur Verfügung zu stellen.

Derzeit befindet sich der ÖRK-Delegierte Martin Enk im Katastrophengebiet. Er ist bereits seit November 2000 in Tete, im Norden Mosambiks stationiert, um Erste Hilfe Posten aufzubauen. Er berichtet: "Auch unser Büro ist überflutet. Wir versuchen nun, Zelte, Decken und andere Hilfsgüter zu den Evakuierten zu bringen. Doch unser Hauptproblem ist momentan der Transport. In Camps werden die Flüchtlinge unter anderem von 90 Freiwilligen des Mosambikanischen Roten Kreuzes betreut."

Rotkreuz-Sprecher Bernhard Jany fasst die Lage in Südostafrika zusammen: "Erst letztes Jahr wurde der Süden Mosambiks von schweren Überflutungen heimgesucht. Das ÖRK konnte effizient helfen: Zwei Delegierte wurden entsandt. Neben Medikamentenlieferungen konnten rund 100 Brunnen gebaut oder repariert werden. Dieses Wiederaufbauprojekt wurde im August 2000 erfolgreich abgeschlossen und ist auch von den momentanen Überschwemmungen nicht gefährdet. Aber die Menschen im Norden Mosambiks und in Malawi brauchen jetzt dringend unsere Hilfe. Wir bitten um Spenden auf PSK 2.345.000"

Spendenaufruf für die Rotkreuz-Hilfe: PSK 2.345.000 "Südostafrika"

Rückfragehinweis: ÖRK-Pressestelle

Mag. Bernhard Jany
Tel.: 01/58900-151
02.03.2001
jany@redcross.or.at
www.roteskreuz.at

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