Sima: Temelin-UVP in der Sackgasse?

Auch Debatte über Null-Variante muss garantiert sein!

Wien (SK) Einen raschen Weg aus der Sackgasse in Sachen Temelin-UVP muss nach Ansicht von SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima die österreichischen Bundesregierung einschlagen. "Bedauerlicherweise gestalteten sich die gestrigen Verhandlungen in der UVP-Kommission äußerst schwierig, bisher konnte man sich nicht auf die längst überfälligen Rahmenbedingungen einigen", so Sima. Die UVP-Verhandlungen trage immer mehr die Handschrift der Temelin-Hardliner um den tschechischen Industrieminister Gregr. "Dieser verweigert konsequent eine Debatte über eine Null-Variante. Für ihn steht fest, dass sein Prestigeobjekt am Netz bleibt, egal zu welchen Ergebnissen die Sicherheitsüberprüfung auch kommt", so Sima empört. Dieser Justament-Standpunkt sei angesichts des alarmierenden Sicherheits-Zustands des grenznahen AKW absolut inakzeptabel. ****

Für die Umweltsprecherin macht die in Melk vereinbarte UVP nur Sinn, wenn sämtliche Varianten überprüft werden. Die österreichische Bundesregierung müsse daher umgehend klarmachen, dass sie auf die Umsetzung einer UVP pochen wird, die diesen Namen auch wirklich verdient. Sie fordert völlig Transparenz des Verhandlungsstandes. "Die Bevölkerung hat ein Recht auf Informationen zum Verhandlungsstand." Die Umweltsprecherin kritisierte abschließend den von den AKW-Betreibern immer wieder genannten Zeitrahmen der UVP bis Juni. "Angesichts der bisher noch völlig ungeklärten Rahmenbedingungen ist ein Abschluss zu diesem Termin völlig illusorisch und würde in eine reine Husch-Pfusch-Aktion münden", warnte Sima. (Schluss) ns

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