Kinderfreunde: Disziplinierung statt Mitsprache?

Wien(SK) "In der Sitzung des Unterrichtsausschusses haben die Regierungsparteien eindrucksvoll gezeigt, wo die Prioritäten liegen:
Die stärkere gesetzliche Verankerung der Schülermitsprache wurde zum zweiten Mal vertagt. Disziplinierungsmaßnahmen für Schüler wurden gegen alle vernünftigen Argumente durchgedrückt", erklärte Waltraud Witowetz-Müller, Bundesvorsitzende der Österreichischen Kinderfreunde, am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Kinder bräuchten Verständnis, Zuwendung und demokratische Mitsprachemöglichkeiten. Es sei daher für ein partnerschaftliches Schulklima sicherlich nicht förderlich, wenn die Schulpartner in Zukunft einen Maßnahmenkatalog festlegen können, in welcher Form Verfehlungen von Schülern geahndet werden. "Wer glaubt mit einer Law-and-Order-Mentalität Erziehungsprobleme lösen zu können, unterliegt einem großen Irrtum", so Witowetz-Müller abschließend. (Schluss) ml/mp/mm

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