Präsident Wipplinger gegen Studiengebühren an Fachhochschulen "Kein Körberlgeld auf Kosten der Ausbildungswilligen!"

Linz (AKO) Den Fachhochschulen ist nach dem neuen Hochschultaxengesetz freigestellt, ob sie von den Studierenden Gebühren verlangen oder nicht. Schon vor mehreren Wochen haben sich wichtige Vertreter des österreichischen Fachhochschulwesens für Studiengebühren ausgesprochen. Jetzt wird die Situation auch an den oberösterreichischen Fachhochschulen ernst.

Erhalter der oberösterreichischen Fachhochschulen ist die neu eingerichtete und mit Vertretern des Landes Oberösterreich beschickte Fachhochschulholding. Diese entscheidet letztlich über Einführung oder Nichteinführung der "Studentensteuer". Dem zuständigen Landesrat Fill kommt dabei entscheidende Bedeutung zu. Fill und der Geschäftsführer der Fachhochschulträgerholding, Johann Weixlbaumer, haben sich noch vor kurzem mehrmals eindeutig gegen die Einführung von Gebühren für ein Fachhochschulstudium ausgesprochen.

"Wir sprechen uns vehement gegen alle Arten von Studiengebühren aus und erwarten, dass auch Landesrat Fill weiterhin entschieden gegen diese bildungspolitisch kontraproduktiven Vorhaben eintritt", so AK-Präsident Hubert Wipplinger. "Jeder Fachhochschulplatz ist ja definitiv ausfinanziert. Zusätzliches Körberlgeld auf Kosten der Ausbildungswilligen sehen wir überhaupt nicht ein!"

Die Begründung, durch die Nichteinführung von Gebühren würde ein Ansturm auf die Fachhochschulen entstehen, lassen die AK-Bildungsexperten nicht gelten: "Das Argument mit dem Ansturm ist ja absurd. Derzeit müssen an den Fachhochschulen insgesamt rund drei Viertel aller Interessenten abgewiesen werden." Die Spekulation, der Bund würde sich in Zukunft weniger an der Finanzierung beteiligen, wenn an den heimischen Fachhochschulen keine Gebühren eingehoben werden, entbehrt nach Meinung der Arbeiterkammer jeder Grundlage.

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