TANCSITS: VOLLBESCHÄFTIGUNG OHNE NEUVERSCHULDUNG ZU LASTEN DER NÄCHSTEN GENERATIONEN Aktuelle Stunde der ÖVP zum Thema "Der Beitrag der Bundesregierung zur Vollbeschäftigung in Österreich"

Wien, 2. März 2001 (ÖVP-PK) Die ÖVP hat das Thema Vollbeschäftigung heute bewußt aktualisiert, weil für uns Vollbeschäftigung ohne eine Neuverschuldung, die zu Lasten der nächsten Generationen geht, untrennbare politische Ziele sind. Das erklärte ÖAAB-Generalsekretär ÖVP-Abg. Mag. Walter Tancsits heute, Freitag, im Nationalrat in der Begründung der Aktuellen Stunde der ÖVP zum Thema "Der Beitrag der Bundesregierung zur Vollbeschäftigung in Österreich".****

"Betrachtet man die aktuellen Arbeitsmarktdaten, so gibt es kein aktuelleres Thema", fuhr Tancsits fort. "Mit 3,1 Millionen Beschäftigten verzeichnen wir derzeit die höchste Beschäftigungsrate, wobei 181.000 geringfügige Beschäftigungsverhältnisse gar nicht mitgerechnet sind. In allen Bundesländern - Ausnahme Wien - wird eine deutliche Abnahme von Arbeitslosen verzeichnet. Ein Viertel der Arbeitslosen hat Wiedereinstellungszusagen, die Vormerkdauer ist rückgängig. Das alles bedeutet nahezu Vollbeschäftigung, das alles bedeutet, dass immer mehr Menschen Chancen auf Eigenständigkeit, auf eigenes Einkommen haben und wesentlich weniger durch Armut gefährdet sind."

"Die Regierung kann nicht Arbeitsplätze dekretieren, aber sie schafft die richtige Atmosphäre, in der investiert wird, in der Arbeitsplätze entstehen. Eine solche seriöse Politik ist die Voraussetzung für Vollbeschäftigung. Nützen müssen diese Chance gut ausgebildete, fleißige Menschen, Arbeiter und Angestellte, die dieses Konzept verwirklichen. Sie seien herzlich bedankt", sagte Tancsits.

"Vergleicht man diese positive Entwicklung mit den Prophezeiungen und Darstellungen der linken Reichshälfte, glaubt man, Berichte aus einer anderen Welt zu lesen. Den Unkenrufen der Opposition steht beispielsweise der größte Beschäftigungszuwachs in der Gruppe der über 50jährigen entgegen. Das ist die Realität", sagte Tancsits und führte ein "Pamphlet" von Arbeiterkammer und ÖGB an, das in einer eigenen Bilanz nach einem Jahr Regierungskoalition die positiven Zahlen nach dem Motto "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf", einfach ausblende.

ARBEITNEHMER-INTERESSENSVERTRETUNG ZU "GUSENBAUER-HILFSTRUPPE" DEGENERIERT

"Der ÖGB und die AK haben mit diesen 157 Seiten den ursprünglichsten Zweck einer Arbeitnehmer-Interessensvertretung - das Recht auf Arbeit - verlassen. Sie haben zugelassen, dass die Arbeitnehmer-Interessensvertretung zu einer 'Gusenbauer-Hilfstruppe' degeneriert ist", kritisierte Tancsits. "Aber die Arbeiter und Angestellten haben Verbündete in uns. Wir werden ihnen dabei helfen, ihren Traum und ihre Chancen auf Wohlstand und Eigenständigkeit umzusetzen, ohne künftige Generationen zu belasten".

VERZETNITSCH SOLL SICH VOM AUSDRUCK "SKLAVENARBEIT' DISTANZIEREN

Verzetnitsch nannte später wörtlich die Gefahr, dass "Sklavenarbeitsplätze" entstehen. Davon distanzierte sich Tancsits scharf: "Der Herr ÖGB-Präsident müsste wissen, dass "Sklavenarbeit" nicht nur eine furchtbare Arbeitsform im Altertum war, sondern von allen sozialistischen Verbrecherregimes des 20. Jahrhunderts - Lenin, Stalin, Hitler, Pol Pot usw. - zur Knechtung, Ausbeutung und Ausrottung ganzer Bevölkerungsgruppen eingesetzt wurde". Tancsits forderte eine Distanzierung des Abgeordneten und ÖGB-Präsidenten Verzetnitsch vom Ausdruck "Sklavenarbeit".
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